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0:2-Niederlage: FCS verliert in Chemnitz

Der FCS hat das Abstiegs-Duell gegen den Chemnitzer FC 0:2 verloren.

Der FCS hat das Abstiegs-Duell gegen den Chemnitzer FC 0:2 verloren.

Der 1. FC Saarbrücken musste im Kampf um den Verbleib in der 3. Fußball-Liga am Samstag einen herben Rückschlag hinnehmen. Der FCS verlor das Kellerduell beim Chemnitzer FC mit 0:2 (0:1). „Wer dachte, wir gewinnen jetzt jedes Spiel, hat einfach keine Ahnung“, versuchte Defensivspieler Kevin Pezzoni, sich die Enttäuschung nicht zu sehr anmerken zu lassen, und meinte: „Wir hätten heute fünf Stunden spielen können und hätten kein Tor gemacht.“
Chancen waren da. Nach 38 Minuten stand Marcel Ziemer völlig frei vor CFC-Torwart Philipp Pentke. Raffael Korte und Manuel Zeitz hatten den FCS-Stürmer mustergültig in Szene gesetzt, doch Ziemer traf den Ball nicht richtig. Pentke hatte mit dem harmlosen Roller kein Problem.

Nach der Pause drängte der FCS die Gastgeber immer tiefer in die eigene Hälfte. Nach tollem Zusammenspiel von Korte und Ziemer hatte der eingewechselte Stefan Reisinger freie Schussbahn – und verzog (55.). Zehn Minuten später köpfte der ebenfalls eingewechselte Tim Knipping aus fünf Metern in die Arme von Pentke. Zehn Minuten vor dem Ende setzte Patrick Schmidt Reisinger ein. Dessen Schuss aus der Drehung klärte Pentke zur Ecke, die wieder gefährlich wurde. Doch erneut war Knippings Kopfball nicht platziert genug. „Ein Sieg wäre ganz wichtig gewesen“, sagte Reisinger: „Wir bekommen einfach zu viele Gegentore. Es kann nicht sein, dass wir immer drei Buden machen müssen, um zu gewinnen.“

Schon nach drei Minuten lag der FCS hinten. Martin Forkel verlor das Kopfballduell mit Ronni Garbuschewski, Anton Fink scheiterte zunächst an FCS-Torwart Timo Ochs, doch Garbuschewski reagierte am schnellsten und staubte zum 1:0 ab. Der FCS fand erst nach einer halben Stunde zurück ins Spiel. „Chemnitz hat es einfach verstanden, die Kugel blind nach vorne zu kloppen und dann den zweiten Ball zu jagen“, sagte Manuel Zeitz, der Glück hatte, dass Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus ihn nach zwei heftigen Fouls nicht frühzeitig zum Duschen schickte. Der zur Pause ausgewechselte Zeitz saß schon wieder auf der Bank, als die Gastgeber in der Drangphase des FCS das Spiel entschieden. Tom Scheffel ließ Knipping stehen und traf aus spitzem Winkel zum 2:0 (78.).

Der FCS steht am Ende mal wieder mit leeren Händen da. „An Einsatz und Engagement meiner Mannschaft gibt es nichts zu bemängeln. Bei den Gegentoren waren wir nicht konsequent genug, und unsere Chancenverwertung muss effektiver werden“, sagte FCS-Trainer Fuat Kilic: „Wir haben noch zehn Spiele und wir haben die Überzeugung, am Ende über dem Strich zu stehen.“ Einfacher geworden ist die Situation aber nicht. cor
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