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0:5! Hitzeschlacht im Ludiwgspark

  Saarbrücken. Das Pokalwunder im Ludwigspark blieb aus. Champions-League-Teilnehmer FC Schalke 04 besiegte in der ersten Runde des DFB-Vereinspokals Drittligist 1. FC Saarbrücken gestern mit 5:0 (2:0). Wochenlang hatte die ganze Region der Begegnung entgegengefiebert, doch innerhalb von nur zwei Minuten war die Partie entschieden. Nach einem Pass von Lewis Holtby scheiterte Teemu Pukki an FCS-Torwart Enver Marina. Die anschließende Ecke zirkelte Nationalspieler Julian Draxler genau auf den Kopf des heranfliegenden Kyriakos Papadopoulos. Der griechische Nationalspieler rammte den Ball aus sechs Metern zum 1:0 ins Netz (23. Minute). „Eigentlich war Adam Straith zugeteilt“, erklärte FCS-Kapitän Marc Lerandy, „aber wenn der Papadopoulos einfliegt, ist das schwer zu verteidigen“. Auch Trainer Jürgen Luginger wollte keine Schuldzuweisungen machen: „Das ist einfach eine Qualität von Schalke 04.“

Eine weitere Zeigerumdrehung später lag das Spielgerät erneut im Saarbrücker Tor. Pukki versetzte Torsten Jüllich, über Ciprian Marica kam der Ball zu Draxler, der nur noch zum 2:0 einschieben musste. 6000 Schalker unter fast den 30?000 Zuschauern feierten vor allem die Abgeklärtheit des Bundesligisten. „Wir sind so gut ins Spiel gekommen“, sagte Saarbrückens Mittelfeldspieler Marius Laux, „dann schlagen die so eiskalt zu“. Denn bis zu diesem Zeitpunkt war der FCS trotz fast 40 Grad die aktivere Mannschaft. Sven Sökler hatte nach vier Minuten das Visier noch zu hoch eingestellt. 180 Sekunden später spielte Tim Stegerer auf Markus Hayer. Hayer versetzte zwei Schalker, bediente Sökler doch dessen Schuss landete diesmal in den Armen von Ex-Nationalspieler Timo Hildebrand. Der hatte erst am Abend vor dem Spiel von seinem Einsatz erfahren. „Ich hoffe, dass die Entscheidung des Trainers auch beim Ligastart bestand haben wird“, so Hildebrandt, der das interne Duell mit Lars Unnerstall und Ralf Fährmann zunächst für sich entschieden zu haben scheint. „Heute stand ein Torwart im Tor, nächste Woche auch“, sagte Stevens lächelnd, „da haben die Journalisten auch wieder was zu schreiben.“

Kurz nach der Pause klärte Schalkes Neuzugang Roman Neustädter vor Sökler (47.) – die letzte Chance zur Wende. „Wir hatten uns vorgenommen, noch mal den Anschluss zu schaffen und die Sache wieder spannend zu machen“, erklärte Laux, doch Schalke gab sich keine Blöße. Draxler (57.) sowie Marica (64., 70.) schraubten den Spielstand auf 5:0 in die Höhe. „Das Ergebnis ist enttäuschend“, sagte Tim Kruse völlig ausgepumpt nach 90 Minuten, „das Schlimmste ist, dass wir 70 Minuten hinter dem Ball hergerannt sind. Wir sind nur an den Ball gekommen, wenn die Fehler gemacht haben.“

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