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0:9! FCS-Frauen im Tal der Tränen

Saarbrücken. Ein Tag zum Vergessen war der gestrige Sonntag für die Bundesliga-Fußballerinnen des 1. FC Saarbrücken. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die deutliche 0:9 (0:5)-Klatsche beim 1. FFC Frankfurt muss schnellstens aus den Köpfen der Spielerinnen raus. Beim ersten Spiel nach dem krankheitsbedingten Rücktritt von Trainer Stephan Fröhlich war schon vor dem Anpfiff klar, dass nichts zu holen sein würde. „Es kam alles zusammen“, erklärte der neue Cheftrainer Tobias Jungfleisch.


Stamm-Torhüterin fiel wegen Verletzung aus

Er gab seine Anweisungen zusammen mit Co-Trainer Sebastian Rytzmann meist stehend von der Seitenlinie aus. Stephan Braun, der neue zweite Assistenztrainer, blieb auf der Ersatzbank sitzen. Vor Beginn des Spiels musste Stamm-Torhüterin Romina Holz aufgrund einer Oberschenkelverletzung passen. Für sie spielte Verena Wonn, die nach einer längeren Verletzung erst wenige Trainingseinheiten absolviert hatte. Auch Angreiferin Cynthia Uwak fiel aus – sie musste krankheitsbedingt zuschauen. Und nachdem dann Julia Leykauf schon in der zehnten Minute mit einer Gehirnerschütterung vom Feld musste, führte der Tabellenzweite die FCS-Frauen vor. Die Tore zur höchsten Niederlage des FCS in dieser Saison erzielten Dzsenifer Marozsán (7. Minute), Conny Pohlers (16., FE/30./45./47.), Jessica Landström (19./77.), Kerstin Garefrekes (61.) und Svenja Huth (75.). Dabei war ein Klassenunterschied festzustellen.

„Das zeigt auch schon die Tabelle“, sagte Jungfleisch. Trotzdem haderte der neue Trainer nicht. „Wir hatten zur Vorbereitung wenig Zeit – und Verletzungspech“, sagte Jungfleisch, „aber die Mannschaft hat gekämpft und eine Aufbruchstimmung gezeigt.“ Das Ergebnis sei auch ein paar Tore zu hoch ausgefallen. Welche Rolle Fröhlichs unerwarteter Abgang am vergangenen Freitag noch in den Köpfen der Spielerinnen gespielt hat, lässt sich nur erahnen. Jungfleisch jedenfalls sieht sein Team gestärkt: „Natürlich war die Stimmung am Freitag sehr emotional und negativ. Aber seit heute denkt keiner mehr darüber nach. Es geht wieder bei null los. Jetzt erst recht.“

Kommendes Spiel ist wichtigstes der Saison

Das kommende Spiel des FCS gegen den Herforder SV am nächsten Sonntag (11 Uhr, Kieselhumes) ist das wohl wichtigste der restlichen Saison. Nur ein Sieg kann den USV Jena in der Tabelle hinter dem FCS halten. Das Jenaer Spiel in Herford gestern fiel aus. Dabei wird Julia Leykauf definitiv ausfallen. Romina Holz und Cynthia Uwak sind fraglich. „Wir brauchen gegen Herford jegliche Unterstützung, die wir kriegen können“, sagt der neue Trainer, „wir werden bis dorthin viel im taktischen Bereich machen und Einzelgespräche führen. Wir sind alle, die Spielerinnen mit eingenommen, sehr optimistisch für den Klassenverbleib.“

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