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1. FC Kaiserslautern empfängt Greuther Fürth zum Topspiel

Verlieren verboten! Dieses Motto muss für die Zweitliga-Fußballer des 1. FC Kaiserslautern gelten, für die an diesem Samstag um 13 Uhr im Fritz-Walter-Stadion das erste von 15 verbleibenden Rückrundenspielen ansteht. Denn der Gegner Spvgg. Greuther Fürth liegt in der Tabelle auf Platz zwei und hält damit einen der direkten Aufstiegsplätze, die der FCK als Saisonziel ausgegeben hat. Die Pfälzer liegen vier Punkte hinter den Gästen auf Relegationsrang drei.

Von einem Schlüsselspiel will Kosta Runjaic zwar nicht sprechen. Doch der FCK-Trainer weiß, dass sieben Punkte Rückstand auf Platz zwei – die Folge einer eventuellen Niederlage – eine große Hypothek für den Rest der Rückrunde wären. „Es ist ein ,Big point'-Spiel“, sagt Runjaic, der mit den Mittelfranken einen „jungen, hungrigen Gegner“ erwartet, „der schnell umschaltet und über großen Mannschaftsgeist verfügt“.

Taktisch wird der 42-Jährige aller Voraussicht nach vom 4-4-2-System aus dem Vorjahr abrücken und eine 4-2-3-1 Formation aufs Feld schicken. „Das bedeutet nicht, dass wir jetzt immer so spielen“, erklärt Runjaic, „wir wollen einfach mehrere Varianten zur Verfügung haben, um unser Spiel flexibler gestalten zu können“.

Welcher Angreifer aus der hochkarätig besetzten Offensive (die SZ berichtete) im neuen System als einzige Spitze auflaufen wird – Topvorbereiter Mohamadou Idrissou, Winterneuzugang Srdjan Lakic, Kämpfernatur Olivier Occéan oder Kapitän Albert Bunjaku – lässt Runjaic genauso offen wie die Frage, ob Dominique Heintz oder der erfahrenere Jan Simunek neben Kapitän Marc Torrejón in der Innenverteidigung spielen werden.

Ansonsten steht die Startelf weitestgehend fest. Als Fixpunkt in der offensiven Dreierreihe soll Kostas Fortounis hinter den Spitzen die Fäden ziehen. Neben ihm werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Karim Matmour auf rechts und Marcel Gaus auf links wirbeln. Wobei Winterneuzugang Chinedu Ede ebenfalls eine Alternative ist. Im defensiven Mittelfeld dürften Ruben Jenssen und Markus Karl den Vorzug vor Enis Alushi und Willi Orban erhalten. Linksverteidiger Chris Löwe und Rechtsverteidiger Florian Dick sind voraussichtlich gesetzt. Torwart Tobias Sippel sowieso.

Allerdings scheint es im Kampf um die Plätze im Kader mittlerweile weitaus enger zuzugehen als noch im Vorjahr. „Die Mannschaft hat während der Vorbereitung in der Breite eine gute Entwicklung genommen, ich muss zunehmend grübeln, wer von Anfang an spielt“, sagt Runjaic, der von seinen Spielern in der Partie gegen Fürth vor allem Ruhe und Konzentration fordert: „Wir wollen offensiv spielen, dürfen aber nicht unseren Rhythmus verlieren und in Hektik verfallen, wenn es nach zehn Minuten noch 0:0 steht. Auch die Fans sollten geduldig bleiben, wenn nicht alles auf Anhieb funktioniert.“
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