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1. FC Kaiserslautern hat SV Elversberg besiegt

Elversberg. „Pfälzer Kartoffeln“ – man hätte meinen können, der Aufsteller stünde eigens zu diesem Spiel hier, um den Gast aus der Fußball-Bundesliga ein wenig zu ärgern. Zwar steht der schon lange vor dem Eingang zum Stadion Kaiserlinde des Regionalligisten SV Elversberg, aber vor dem Auftritt des 1. FC Kaiserslautern stach dieses Werbeschild für „Pfälzer Kartoffeln“ schon ein wenig ins Auge. Es dürfte zwar eine gewagte Konstruktion sein, dass die Mannschaft des FCK ausgerechnet wegen dieses Aufstellers die Orientierung verlor. Festzuhalten bleibt aber, dass die SVE in diesem Vorbereitungsspiel tatsächlich in Führung ging. Martin Willmann traf nach schöner Vorarbeit des quirligen Neuzugangs Christian Grimm zum 1:0 für die SVE.

Eine knappe Woche erst war Elversberg im Training, gemessen an den zwei Wochen des FCK und der größeren Qualität des Bundesligisten eine kleine Ewigkeit. Aber das hatte schließlich auch keinen der gut 2000 Zuschauer davon abgehalten, zum Spiel zu kommen. Ein Bundesligist spielt eben nicht alle Tage hier, auch wenn die SVE vergangene Saison im DFB-Pokal durchaus verwöhnt worden war. Zumindest für sieben Minuten lag die SVE in Front. Dann trafen Ilian Micanski und Ivo Ilicevic. Und nur zwei Minuten später sorgte Pierre De Wit aus 17 Metern für das 3:1 für den FCK. Abgesehen von diesen ersten zwei Minuten konnte FCK-Trainer Marco Kurz zufrieden sein: „Wir haben 25 gute Minuten gespielt, mit gutem Tempo und gutem Fußball. Dass das noch nicht für ein ganzes Spiel geht, das ist ein ganz normaler Ablauf in einer Vorbereitung.“

Es sind die kleinen Schritte in so einer Vorbereitung, die zählen. Waren es für Kurz diese 25 Minuten mit gutem Verschieben, konnte Günther Erhardt, der Trainer der SVE, trotz der drei Gegentore, mit der Anfangsphase zufrieden sein. „Da haben wir gut angefangen, aber durch die Unkonzentriertheiten in der Abwehr die Tore kassiert. Nach vorne haben wir passabel gespielt. Vom Ergebnis her war es vielleicht ein bisschen zu hoch.“ Denn nachdem Kurz fast seine gesamte Mannschaft ausgewechselt hatte, spielte der FCK höchst effektiv. Stiven Rivic per Elfer und Neuzugang Olcay Sahan mit einem Doppelpack, sorgten für dieses 6:1 für den Bundesligisten. Aber noch sind beide Mannschaften nicht da, wo sie hin wollen, schließlich ist ja auch noch viel Zeit.

Gestern hat der FCK Dorge Kouemaha vom FC Brügge ausgeliehen. Der 28-jährige Stürmer hat bisher vier Länderspiele für Kamerun absolviert.
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