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1. FC Kaiserslautern hofft auf Sieg gegen Mainz 05

Dass es nun am Samstag (15.30 Uhr) ausgerechnet zu Mainz 05 in das Rheinland-Pfalz-Derby geht, kann als Mittel zur Krisenbekämpfung nützlich sein.

Dass es nun am Samstag (15.30 Uhr) ausgerechnet zu Mainz 05 in das Rheinland-Pfalz-Derby geht, kann als Mittel zur Krisenbekämpfung nützlich sein.

Kaiserslautern. Marco Kurz wollte gar nicht erst den Eindruck aufkommen lassen, dass seine Maßnahme, das Vormittagstraining am Donnerstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit abzuhalten, in besonderem Maße dem Druck geschuldet war. „Das war keine besondere Maßnahme, weil wir nervös sind“, betont der Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Und doch ist es nicht ganz von der Hand zu weisen, dass dieses Training durchaus Druck von der Mannschaft des Fußball-Bundesligisten nehmen sollte. Druck, der sich in den vergangenen Wochen aufgebaut hat und der genauso wenig zu leugnen ist wie die Krise, durch die der FCK angesichts der zwölf Spiele in Folge ohne Sieg taumelt.

Dass es nun am Samstag (15.30 Uhr) ausgerechnet zu Mainz 05 in das Rheinland-Pfalz-Derby geht, kann als Mittel zur Krisenbekämpfung nützlich sein. „Ein Derby ist immer was Besonderes. Wenn du im Derby Punkte holst, gibt das noch ein bis zwei Prozent mehr“, sagt Mittelfeldspieler Pierre de Wit. Und vielleicht kommt dieses Derby zur rechten Zeit. Ein Spiel, das immer dieses Besondere hat – auch ganz ohne die Umstände, ohne die Abstiegs-Endspiele, von denen Kurz ohnehin nicht gerne spricht. Schließlich weiß der FCK um die Bedeutung des Derbys für die Anhänger, die Häme, die jene erwartet, sollte das Derby verloren werden. „Wir können unseren Fans eine Riesen-Freude machen“, sagt Kurz. 4500 Anhänger des 1. FC Kaiserslautern werden im Mainzer Stadion erwartet.

Und so konzentriert sich Kaiserslautern wieder einmal auf die positiven Aspekte der vergangenen Spiele. So wie die zweite Halbzeit gegen Borussia Mönchengladbach, die das 1:2 zwar nicht verhindern konnte, aber immerhin in Ansätzen zeigte, wie der Klassenverbleib funktionieren kann. Noch fehlen die letzten Zentimeter, so wie bei Pierre de Wits Freistoß an die Latte gegen Gladbach. Nett anzusehen, mit einem Aha-Moment, aber eben trotzdem nichts Zählbares. „Drin war er immer noch nicht“, sagt de Wit. Die bisherige Saison des 1. FC Kaiserslautern in einem Satz zusammengefasst. jbö

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