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1. FC Kaiserslautern spielt heute im DFB-Pokal bei den Bayern

Das Logo des 1. FC Kaiserslautern.

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Kaiserslautern. „Alexander Baumjohann kann heute nicht.“ Wäre diese Nachricht von der Pressekonferenz des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern live an den Anhang gegangen – sie hätte wohl mehrere leichte Herzattacken verursacht. Schließlich ist so ein Satz dieser Tage bisher immer gleichbedeutend mit einer Verletzung, und davon hatte der FCK eigentlich genug zu verkraften. Enis Alushi, Mimoun Azouagh, eben jener Baumjohann, Albert Bunjaku, Pierre De Wit, Julian Derstroff, Florian Dick, Leon Jessen, Ilian Micanski, Jan Simunek, Marc Torrejòn, Anthar Yahia und Hendrick Zuck. Alleine aus den bisherigen Ausfällen des FCK ließe sich ein respektabler Aufstiegsfavorit zusammenstellen.

Baumjohann wurde Vater

Insofern beeilte sich Pressesprecher Christian Gruber auch, die Sorge um Baumjohann aufzuklären: der 25-Jährige wurde Vater einer Tochter. Dass es diesmal keine neue Hiobsbotschaft war – ganz im Gegenteil sogar – ist tatsächlich Ausdruck der gebesserten Personalsituation. Alushi (Kreuzbandriss), Bunjaku (Muskelfaserriss), De Wit (Aufbautraining), Derstroff (muskuläre Probleme) und Yahia (Achillessehne) fehlen zwar immer noch, aber der Rest trainiert weitgehend beschwerdefrei. „So ist Fußball“, sagt Außenverteidiger Jessen, schließlich sei es am Freitag auch irgendwie gegangen, als die Mannschaft trotz vieler Ausfälle noch 3:3 beim 1. FC Köln spielte: „Wenn einer ausfällt, wartet der nächste an der Linie.“

Zumindest in dieser Hinsicht könnte dieses 3:3 auch an diesem Mittwoch (20.30 Uhr) in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Bayern München zum Vorbild gereichen, sagt Jessen: „So einen Teamgeist brauchen wir auch bei Bayern.“

Bayern ohne Ribéry?

In die Freude über den Auftritt auf der großen Fußball-Bühne mischt sich auch ein wenig Bedauern, dass es schon so früh kommt. „Es war ein Wunschlos. Aber nur zu Hause“, sagt Trainer Franco Foda. Wenn alles normal läuft, hat der FCK kaum eine Chance. Aber Pokal ist eben immer noch Pokal, hofft Foda: „Wenn wir zehn Mal in München spielen, verlieren wir neun Mal. Aber einmal können wir gewinnen. Dafür müssen aber viele Faktoren zusammentreffen.“

Immerhin muss auch der Gegner auf namhafte Spieler verzichten. Stürmer Mario Gomez hat noch Trainingsrückstand, Holger Badstuber hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen, und Franck Ribéry plagt sich mit muskulären Problemen. Wirklich erleichtert wird die Aufgabe des FCK dadurch aber nicht. „Bayern ist das Non-Plus-Ultra in Deutschland. Wir werden viel laufen müssen und dann schnell nach vorne spielen. Effektivität wird der Schlüssel sein“, sagt Foda. Damit hatte es in der bisherigen Saison mitunter gehapert. Aber der Pokal hat ja seine eigenen Gesetze.


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