L365 Weiskirchen Richtung Nonnweiler Sitzerath Gefahr durch defektes Fahrzeug L 365, Vollsperrung für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen in der Ortsdurchfahrt Sitzerath, aufgrund eines liegengebliebenen Schwertransportes Für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen besteht keine Vollsperrung. (08:29)

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1. FC Köln ist am Sonntag zu Gast beim FCK

Kaiserslautern. Es wird nicht der erste Auftritt von Sandro Wagner im Fritz-Walter-Stadion sein. Und dennoch wird es an diesem Sonntag etwas Neues für ihn sein, wenn er um 17.30 Uhr den Rasen betritt. Auch wenn der im Moment dem sibirischen Permafrostboden gleicht, erinnert sich der Stürmer nur zu gut: „Als Gast ist das hier nicht so schön.“ Wer in Kaiserslautern auf die Westkurve spielen muss, der kann schon einmal Hemmungen haben, gegen diesen lautstarken dröhnenden Moloch zu stürmen, der den Betzenberg einmal zur schier uneinnehmbaren Festung machte. „Die Wand ist schon der Wahnsinn“, sagt Wagner. Er weiß, dass diese Wand nicht nur Fluch, sondern auch Segen sein kann: „Ich freue mich, sie mal im Rücken zu haben.“ Doch der 24-Jährige, seit Winter ausgeliehen vom SV Werder Bremen, hat auch gelernt, dass diese Unterstützung erarbeitet sein will: „Wir müssen zeigen, wer am Sonntag die drei Punkte will.“

Und dabei sollte es keine Rolle spielen, dass sich beim 1. FC Köln alles auf einen konzentriert, der nicht dabei ist: Lukas Podolski – Zentrum des fußballerischen und medialen Kölner Kosmos, fällt mit einem Bänderanriss im linken Fuß für sechs Wochen aus. Genug Grund für Kaiserslautern zu frohlocken, hat der Nationalspieler mit 15 Toren doch so oft getroffen wie der gesamte FCK-Kader. Doch Trainer Marco Kurz will Podolskis Ausfall nicht überbewerten. Schließlich hatte der FCK beim Hinspiel gegen Köln mit Podolski 1:1 gespielt. Kurz hat andere Probleme: „Wenn du die eigene Leistung nicht abrufst, ist es egal, wer auf der anderen Seite spielt.“ Spannender wird eh die Frage sein, wie sich die eigenen Spieler verhalten, vor allem die Neuzugänge. Fünf Neuzugängen stehen acht Abgänge gegenüber. Was nicht nur die individuelle Qualität verbessern sollte, sondern auch die Situation im Kader, wie Kurz betont: „Wir brauchen Spieler, die hungrig sind und die eine seriöse Perspektive haben im kleineren Kader.“ Es arbeitet sich in einer kleineren Gruppe einfacher. Und die gestiegene Qualität durch die Neuzugänge soll sich bald bemerkbar machen.

Mittelfeldspieler Ariel Borysiuk – erst sicher beim FCK, dann sicher beim FC Brügge, jetzt doch beim FCK – ist laut Kurz eine große Option. Nicht nur für den Kader, auch für die Startelf. Ohnehin erhoffen sie sich beim FCK viel von dem 20-jährigen Polen von Legia Warschau, sonst hätten sie wohl kaum bei dessen Wechseltheater mitgespielt. „Das ist ein Spieler, den wir so nicht haben und der den nächsten Schritt bedeuten kann“, sagt Kurz. Der nächste Schritt muss allerdings nach neun sieglosen Spielen in Folge auf dem Platz erfolgen, mit oder ohne Borysiuk.
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