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1. FC Saarbrücken: Verärgert über Panikmache und Kritik

Drei Spiele, drei Pleiten: Aufsteiger Saarbrücken ist Schlusslicht der Dritten Liga. Vor der vierten Partie macht schon das Wort Abstieg die Runde. Trainer Jürgen Luginger sagt verärgert: »Soweit sind wir noch lange nicht!«

Drei Spiele, drei Pleiten: Aufsteiger Saarbrücken ist Schlusslicht der Dritten Liga. Vor der vierten Partie macht schon das Wort Abstieg die Runde. Trainer Jürgen Luginger sagt verärgert: »Soweit sind wir noch lange nicht!«

Saarbrücken. Geht es nach Nutzern einschlägiger Internetforen und der Bild-Zeitung, beginnt für den 1. FC Saarbrücken heute, 19 Uhr, bei Carl Zeiss Jena eine 35 Spiele andauernde Abschiedstour aus der 3. Fußball-Liga. Das Wort Abstieg macht vor dem vierten Spiel bereits die Runde. „Soweit sind wir noch lange nicht!“, sagt Trainer Jürgen Luginger verärgert über Panikmache: „Natürlich müssen wir anfangen, Punkte zu holen. Am besten in Jena. Dafür müssen wir aber defensiv kompakter stehen.“

Wenn die Trainingsleibchen beim Abschlusstraining gestern Rückschlüsse auf die Aufstellung zulassen, wird es im Vergleich zum 3:4 am vergangenen Samstag gegen den 1. FC Heidenheim keine personelle Veränderung geben. Luginger wird aber wohl vom 4-4-2-System auf die im Vorjahr bewährte 4-2-3-1-Formation umstellen. Stürmer Velimir Grgic geht zurück ins Mittelfeld, Manuel Zeitz rückt neben den zuletzt aus Reihen der Fans stark kritisierten Stephan Sieger vor die Abwehr. „Es war schon ein Stück weit schockierend“, sagt Sieger über Anfeindungen, die ihm am Samstag entgegenschlugen. „Da sollte sich jeder hinterfragen, was es bringt, einen eigenen Spieler so bloßzustellen.“ Dass er die Erwartungen, die in ihn gesetzt werden, nicht erfüllen konnte, weiß er: „Ich war natürlich mit dem Auftritt gegen Heidenheim nicht zufrieden. Ich muss mich jetzt einfach auf meine Arbeit konzentrieren und mit ordentlichen Leistungen die Leute wieder auf meine Seite ziehen.“ Das geht am schnellsten mit Erfolgen, das ist dem 30-jährigen Mittelfeldspieler klar. Dafür muss die Mannschaft in Jena im Kopf schneller sein. „Wir haben uns das Heidenheim-Spiel noch mal angesehen“, erzählt Sieger, „wir haben in der Umschaltbewegung schlecht ausgesehen. Wenn wir keinen sauberen Abschluss hatten, sind wir leicht ausgekontert worden.“ Der von Fans geforderte Nabil Dafi hat die Reise nach Jena nicht angetreten. Den Franzosen plagt eine Entzündung in der Kniekehle.
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