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1. FC Saarbrücken besiegt Halleschen FC mit 5:0

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Saarbrücken. „Willkommen in Saarbrücken – aktueller Spielstand 3:0.“ So begrüßte Stadionsprecher Christoph Tautz etwa 60 Fans des Fußball-Drittligisten Halleschen FC, die am vergangenen Samstag erst kurz nach der Halbzeit das Ludwigspark-Stadion erreichten. Sie kamen verspätet, weil sie in ihrem Fanbus für Ärger gesorgt hatten, ihren Busfahrer mit Bier übergossen hatten und die Polizei eingreifen musste.

Die 3400 anderen Zuschauer hatten bis dahin einen guten 1. FC Saarbrücken gesehen, der schon nach 145 Sekunden führte. Manuel Stiefler hatte in die Schnittstelle der Abwehr gepasst, Marcel Ziemer zum 1:0 vollendet. 19 Minuten später schlug Torwart Benedikt Fernandez einen Freistoß vom eigenen Strafraum, Ziemer verlängerte per Kopfball auf Marius Laux, der auf 2:0 erhöhte.

Halle kam nicht ins Spiel. „Das lag aber daran, dass wir immer weiter Druck gemacht haben“, sagte Ziemer, der vor der Pause sein zweites Tor folgen ließ. Nach Zuspiel des wiederum starken Sven Sökler spielte der FCS-Stürmer Verteidiger Steven Ruprecht aus und schob den Ball an Torwart Darko Horvat vorbei zum 3:0-Pausenstand ein.
Die drei Drittliga-Debütanten beim FCS hatten bis dahin ihre Aufgabe gut gelöst. „Das Warmmachen war anstrengender als das Spiel“, sagte Fernandez, der für den verletzten Michael Müller spielte. Yannick Bach machte nach überwundener Anfangsnervosität die linke Seite zu. Er sagte: „Es war toll, von Anfang spielen zu dürfen. Diesen Platz will ich jetzt natürlich gerne behalten.“ Innenverteidiger Tim Knipping meldete Halles Stürmer Michael Preuß ab. „Geburtstag, erster Einsatz in der 3. Liga und dann 5:0 gewinnen – mehr geht einfach nicht. Ich bin überglücklich“, sagte Knipping, der am Samstag seinen 20. Geburtstag noch ausgiebig feierte.

Er hatte auch allen Grund, denn der FCS gab sich auch nach der Pause nicht mit dem Ergebnis zufrieden. Stiefler leitete mit einem Diagonalpass den nächsten Treffer ein. Ziemer spielte auf Sökler, der Torwart Horvat umspielte und auf 4:0 erhöhte (63. Minute). Beim Schlusspunkt lief es dann wieder umgekehrt. Sökler schickte mit einem Befreiungsschlag aus dem eigenen Strafraum Ziemer auf die Reise, der nach einem Sprint über 70 Meter noch die Kraft und Konzentration hatte, den Ball locker über den herausstürzenden Horvat zu spielen (70.).

Drei Tore, zwei Vorlagen – Ziemer war der Mann des Tages. „Wir wollten den Fans ein gutes Spiel zeigen“, sagte er bescheiden. FCS-Trainer Jürgen Luginger war von der Leistung seiner Mannschaft angetan: „Wir haben das Spiel über 90 Minuten bestimmt und konsequent weiter auf die Entscheidung gespielt.“


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