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1. FC Saarbrücken besiegt SV Elversberg mit 2:0

Der FCS hat mit 2:0 (0:0) gegen die SV Elversberg gewonnen.

Der FCS hat mit 2:0 (0:0) gegen die SV Elversberg gewonnen.

Der 1. FC Saarbrücken hat nach der Gala-Vorstellung beim 3:1 im DFB-Pokal gegen Erstligist Werder Bremen einen glanzlosen Sieg eingefahren. Gegen Aufsteiger SV Elversberg feierte die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger am Samstag im ersten Saarderby in der 3. Fußball-Liga mit dem 2:0 (0:0) den ersten Saisonsieg. Abends fand dann die Auslosung zur zweiten DFB-Pokalrunde statt. Der FCS bekam Zweitligist SC Paderborn zugelost – und darf bei diesem Los von einer weiteren Gala im Pokal träumen.

„Wir mussten Geduld haben, das war mit der ganzen Euphorie nicht so einfach“, sagte Luginger mit Blick auf den Spielverlauf am Samstag. SVE-Trainer Jens Kiefer erklärte: „Ich habe ein Riesenspiel meiner Mannschaft gesehen. Die Truppe hat defensiv super gestanden. Saarbrücken hat jedoch verdient gewonnen, weil der FCS die nötige Qualität im Abschluss hatte.“

Beide Tore entstanden aus Großchancen für Elversberg heraus. In der 64. Minute verlor FCS-Verteidiger Kim Falkenberg den Ball. Die SVE kombinierte schnell, über drei Stationen kam der Ball zu Daniel Jungwirth, der vor 7838 Zuschauern im Ludwigspark-Stadion aus 17 Metern genau Maß nahm – und das Lattenkreuz traf. Während die SVE mit dem Schusspech haderte, konterte Saarbrücken. Der zehn Minuten zuvor eingewechselte Thomas Rathgeber lief allein auf das Tor zu und schoss vorbei an Schlussmann Kenneth Kronholm ins lange Eck – das 1:0 für Saarbrücken (65. Minute). „Ich habe das 1:1 gegen den Torwart unter der Woche mit Timo (FCS-Torwart Timo Ochs, Anmerkung der Redaktion) geübt“, erzählte der Torschütze, „ich bin sehr glücklich, denn das Tor war sehr wichtig für die Mannschaft“. Luginger hatte mit Rathgebers Einwechslung ein gutes Händchen bewiesen. Der FCS-Trainer sagte: „Es ist gut zu wissen, dass man Spieler auf der Bank hat, die die Entscheidung bringen können.“

Die Entscheidung fiel in der Nachspielzeit. Die SVE hatte einen Freistoß zentral 18 Meter vor dem FCS-Tor. Timo Wenzel stand bereit – er hatte schon in der ersten Halbzeit Ochs per wuchtigem Freistoß geprüft. Auch Milad Salem wollte schießen. Doch dann lief Jungwirth an, lupfte den Ball locker über die Mauer. Das Schüsschen war leichte Beute für Ochs, der sofort den Konter einleitete – Serkan Göcer traf aus spitzem Winkel unter die Latte zum 2:0. „Einige haben gerufen, ich soll zur Ecke laufen, die Zeit runterspielen“, sagte Göcer, „aber so war es der tolle Abschluss einer tollen Woche“.

Während der FCS mit dem ersten Liga-Sieg aufatmen kann, muss die SVE auf einen Sieg in der neuen Liga warten. „Wenn wir das erste Tor machen, gewinnen wir“, war sich Kapitän Wenzel sicher, „vor beiden Toren waren wir eigentlich im Vorteil. Es kotzt mich an, dass wir gegen Saarbrücken verloren haben. Aber ich glaube nach wie vor an meine Mannschaft. Wir waren das bessere Team“. Doch dafür gibt es keine Punkte. Kiefer sagte: „Wir können nicht auf Dauer sagen, die Leistung war okay, aber wir haben keine Punkte.“ cor


AM RANDE

Die Polizei musste nach dem Saarderby zu einem Einsatz in Elversberg ausrücken. Wie der SVE-Fanbeauftragte Oliver Werth erklärt, sei vor dem Spiel ein Auto mit drei FCS-Fans an einer Bushaltestelle vorbeigefahren, an der Elversberger Anhänger standen. Eine vermummte Person habe aus dem Auto heraus etwas nach der Gruppe geworfen. Nach dem Spiel hätten SVE-Fans das Auto in Elversberg wiederentdeckt und die Polizei gerufen. Die Polizei erklärt, dass sie kein Wurfgeschoss gefunden habe und bei den Vorfällen vor und nach dem Spiel niemand verletzt worden sei. mak
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