L 365, Vollsperrung für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen in der Ortsdurchfahrt Sitzerath, aufgrund eines liegengebliebenen Schwertransportes Für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen besteht keine Vollsperrung. (19.09.2017, 01:43)

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1. FC Saarbrücken erwartet heute um 19 Uhr Werder Bremen II

Saarbrücken. Kaum 75 Stunden nach dem 3:1 (1:1) beim SV Babelsberg muss Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken heute um 19 Uhr schon wieder antreten. Dabei ist das Heimspiel im Ludwigspark-Stadion gegen den SV Werder Bremen II nach der Papierform allerdings die einfachste Aufgabe dieser Englischen Woche, die am kommenden Freitag um 19 Uhr mit dem Spiel beim VfB Stuttgart II fortgesetzt wird.

FCS-Verteidiger Kai Gehring, der in Babelsberg in der 88. Minute den Treffer zum 3:1-Endstand erzielte, warnt davor, nach dem gelungenen Saisonstart schon vom Aufstieg zu träumen: „Natürlich können wir in dieser Woche vorne anklopfen. Aber in dieser Liga kann jeder jeden schlagen.“

Werder Bremen II war in der vergangenen Saison eigentlich abgestiegen und blieb nur in der Liga, weil die TuS Koblenz und RW Ahlen ihre finanziellen Hausaufgaben nicht gemacht hatten. Auch in dieser Spielzeit finden sich die Hanseaten bislang im Tabellenkeller wieder.
Am vergangenen Samstag feierte die Bremer Bundesliga-Reserve mit dem späten 1:1 zu Hause gegen Wacker Burghausen den ersten Punktgewinn, offenbarte aber Schwächen in der Defensive. Die Mannschaft von Trainer Thomas Wolter zeigte aber auch Stärken bei Standardsituationen.

Standards waren auch das Thema in Babelsberg. So fiel das 2:1 des 1. FC Saarbrücken genau wie der 2:1-Siegtreffer im Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena am Spieltag zuvor: Einen Einwurf von Kapitän Stephan Sieger verlängerte Marcel Ziemer per Kopf. Gegen Jena traf dann Johannes Wurtz, am Samstag war Marius Laux in der 66. Minute zur Stelle und erzielte den Treffer zum 2:1. „Es ist schon etwas ungewöhnlich, dass in zwei aufeinander folgenden Spielen Tore aus der identischen Situation fallen“, sagte Laux, der zum zweiten Mal in Folge in der Startelf stand. „In der Mannschaft bin ich gleich gut aufgenommen worden. Aber es hat etwas gedauert, bis ich gespielt habe. Das Gefühl, jetzt auch getroffen zu haben, ist einfach überragend“, erklärte Laux, der vor der Saison von Ligakonkurrent Kickers Offenbach gekommen war.

Laux links, Sven Sökler rechts – er traf in der dritten Minute zum 1:0 – und Manuel Stiefler, der den Vorzug vor Wurtz bekommen hatte, in der Mitte: So hatte Trainer Jürgen Luginger seine offensive Mittelfeldreihe aufgestellt. Stiefler war damit nach Wurtz und Ufuk Özbek bereits der dritte Spieler in dieser Saison, der sich auf der zentralen Position versuchen durfte. Laux sieht darin einen Vorteil für den FCS: „Wir haben verschiedene Spielertypen und sind dadurch auch schwer auszurechnen.“
Das unterstreicht auch die Tatsache, dass der 1. FC Saarbrücken sechs unterschiedliche Torschützen in dieser Saison feiern konnte. Das 3:1 in Babelsberg erzielte Gehring nach Pass von Markus Fuchs.

Am Rande
Die Fanbetreuer des 1. FC Saarbrücken laden die Anhänger des Fußball-Drittligisten für Dienstag, 23. August, zu einem Fantreffen ein. In der „Villa Blau-Schwarz“, den Räumen des Fanprojekts Innwurf im früheren Falkenhaus in der Saarbrücker Ziegelstraße, werden ab 19 Uhr neben FCS-Präsident Paul Borgard der sportliche Leiter Dieter Ferner und Trainer Jürgen Luginger Rede und Antwort stehen.
Fans haben nach Angaben der Veranstalter die Möglichkeit, auf die Tagesordnung Einfluss zu nehmen. Bis Freitag, 19. August, werden Themenvorschläge per E-Mail unter fanbetreuung@gmx.de entgegengenommen. cor
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