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1. FC Saarbrücken spielt heute beim VfL Osnabrück

Logo des FCS.

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Saarbrücken. Die Vermarktung von Stadionnamen ist für Fußball-Vereine ein einträgliches Geschäft – oft auf Kosten der Fanbindung. So kann kaum jemand nachvollziehen, wie oft beispielsweise das frühere Hamburger Volkspark-Stadion mittlerweile seinen Namen ändern musste. In Osnabrück steht seit einiger Zeit die „Osnatel-Arena“ – ein Name, der wenige Emotionen hervorruft. Wenn Sportdirektor Dieter Ferner vom Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken von der Spielstätte des heutigen Gegners VfL Osnabrück spricht, führt das zu Gänsehaut: „Freitagabend, Flutlichtspiel an der Bremerbrücke. Die erwarten fast 10.000 Zuschauer. Das ist schon etwas Besonderes.“ Der FCS spielt um 19 Uhr beim VfL.

Die Qualität ausspielen

FCS-Trainer Jürgen Luginger freut sich auf die Stimmung in Osnabrück: „Für uns ist das eine tolle Herausforderung. Ein Spiel in dieser Atmosphäre muss einfach Spaß machen, da muss man die Ruhe bewahren, seine Qualität ausspielen. Wir sind auswärts zu mehr in der Lage, als zu einem Unentschieden.“ Doch vier Unentschieden waren nach der Winterpause die einzigen Ergebnisse, die der FCS zustande brachte. Will Saarbrücken noch ein Wort um die Aufstiegsplätze mitreden, ist ein Sieg heute Pflicht.

„Wir wollen das Positive aus dem 0:0 am vergangenen Samstag gegen den VfB Stuttgart II mitnehmen“, betont Luginger. Was das war, beschreibt Kapitän Stephan Sieger: „Wir haben den Ball zeitweise gut laufen lassen, uns zahlreiche Möglichkeiten herausgespielt. Defensiv haben wir gut gestanden. Wir haben dem Gegner kaum Möglichkeiten gelassen.“

Doch Luginger muss wieder die Abwehr umbauen. Martin Forkel ist wegen der fünften Gelben Karte gesperrt. Für ihn wird wohl Manuel Stiefler rechts verteidigen. Innenverteidiger Christian Eggert steht nach überstandener Wadenverletzung wieder zur Verfügung. Er könnte Lukas Kohler auf die Bank verdrängen. „Mir liegt die Verteidiger-Position mehr“, sagt aber Kohler, der in den vergangenen Jahren bis auf Torwart praktisch auf jeder Position zum Einsatz kam, „da kann ich mit Schwung und Tempo auf den Gegner draufgehen“.

Die richtige Aggressivität wird heute beim Tabellenelften der Schlüssel zum Erfolg sein. „Wir haben Osnabrück beim 2:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden beobachten lassen“, sagt Luginger: „Die haben eine zweikampfstarke, gestandene Mannschaft mit etlichen Zweitliga-erfahrenen Spielern. Der VfL wird sicher bis zum Schluss ganz oben mitspielen.“ Das will der FCS aber auch – und darum an der Bremerbrücke gewinnen.
 

Am Rande
Einen Tag nach der Trennung von Gino Lettieri hat Fußball-Drittligist SV Wehen Wiesbaden Peter Vollmann als neuen Trainer vorgestellt. Er war zuletzt bei Zweitligist Hansa Rostock unter Vertrag, wo er am 5. Dezember 2011 entlassen worden war. Der 54-Jährige, der einen bis 2013 geltenden Vertrag erhält, wird bereits morgen im Spiel beim Tabellenzweiten SV Sandhausen (14 Uhr) auf der Bank sitzen.
Wie Sandhausen war Wehen als Aufstiegsanwärter gestartet, konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen. Vollmann, der Rostock zurück in die 2. Liga geführt hatte, soll dafür sorgen, dass Wehen nicht in Abstiegsgefahr gerät. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt acht Punkte.
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