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1. FC Saarbrücken spielt heute gegen Darmstadt



Saarbrücken. Für einen Teil der Fans des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken ist es „Jammern auf hohem Niveau“, wenn andere Anhänger von „Stillstand“ bei der Weiterentwicklung von Verein und Mannschaft sprechen. Und weil „Stagnation“ in unserer Gesellschaft „Rückschritt“ heißt, wollen einige einen offensichtlich Verantwortlichen gerne loswerden. Doch „wir sind von der Arbeit von Trainer Jürgen Luginger überzeugt“, erteilt der für den sportlichen Bereich zuständige Vize-Präsident Harald Ebertz im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung in dieser Woche allen „Trainer-Raus- Stimmen“ eine Absage.

Dass Trainerwechsel nicht immer die erhoffte Wende zum Besseren bringen, beweist derzeit der SV Darmstadt 98, der nächste Gegner des FCS am Samstag um 14 Uhr im Ludwigsparkstadion – auch wenn der Trainerwechsel dort nicht freiwillig vollzogen worden ist. Der Kader der „Lilien“ wurde vor der Saison von Kosta Runjaic zusammengestellt. Doch der 41-jährige Übungsleiter wechselte Anfang September für eine angebliche Ablösesumme von 100 000 Euro zum Zweitligisten MSV Duisburg. Jürgen Seeberger, auch schon beim VfB Stuttgart II in der 3. Liga tätig, übernahm, holte in sechs Spielen aber nur fünf Punkte mit den Hessen.

„Wir müssen auch mal mit einem dreckigen Unentschieden zufrieden sein“, sagt Seeberger vor dem Gastspiel beim bislang zu Hause oft enttäuschenden FCS, „wir müssen den Abstiegskampf zu 100 Prozent aufnehmen, über Kampf und Entschlossenheit ins Spiel finden.“ Das gelang den Saarländern bei der peinlichen 1:4-Klatsche beim Chemnitzer FC zuletzt überhaupt nicht. Trainer Luginger nimmt seine Spieler mit deutlichen Worten in die Pflicht: „Ich erwarte eine klare Reaktion der Mannschaft. Das habe ich auch in Einzelgesprächen mehr als deutlich gemacht. Wir haben zu Hause bislang zu wenig Punkte geholt.

Es gibt Spiele, da muss man einen Sieg erzwingen – gegen Darmstadt ist so eins.“ Dabei sollen vor allem die sogenannten Führungsspieler ihrem Anspruch gerecht werden. „Ich kann nicht von einem Tim Stegerer –der eine starke Saison spielt – erwarten, dass er die Führungsrolle übernimmt. Da haben wir ganz andere“ sagt Luginger und meint damit erfahrene Akteure wie Christian Eggert und Tim Kruse. „Einstellung kann man nicht trainieren – die muss da sein“, sagt Kruse. Auch er weiß, dass die Stimmung kippen könnte: „Von uns möchte niemand in einem unruhigen Umfeld spielen.“ Ein Hoffnungsschimmer für die FCS-Fans: Stürmer Marcel Ziemer kehrt nach überstandener Virus-Grippe in die Startformation zurück.

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