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1. FC Saarbrücken will in Offenbach gegen den Abstieg kämpfen

Der FCS hat am Samstag (15.02.2013) gegen Offenbach verloren.

Der FCS hat am Samstag (15.02.2013) gegen Offenbach verloren.



Saarbrücken. „Uns hat bisher einfach nur das nötige Glück gefehlt“, sagt Jürgen Luginger. Der Trainer des 1. FC Saarbrücken hat das diese Saison schon oft gesagt. Sehr oft. Auch dass die Mannschaft des Fußball- Drittligisten dieses Glück zwingen muss. Zum Beispiel am Samstag gegen die Kickers in Offenbach. Schließlich geht es gegen den Abstieg. Nur zwei Punkte steht der FCS vor den Abstiegsplätzen. „Wir müssen positiv nach vorne schauen und dürfen die Köpfe nicht hängen lassen“, fordert Luginger, „und weiterhin gute Leistung bringen, sodass wir am Ende auch mal belohnt werden“. Mit einem Sieg in Offenbach wäre dem derzeitigen Tabellen- 15. schon sehr geholfen. Mit nur zwei Punkten aus den bisher fünf Spielen der Rückrunde ist die jüngste Punkteausbeute eh sehr mager. „Die Situation ist natürlich schwierig, gerade, weil in den letzten Spielen nicht gut gelaufen ist“, weiß Lukas Kohler, „da müssen wir aufpassen, dass wir nicht in einen Strudel geraten“, ergänzt der Allrounder. Den Strudel kennen sie auch in Offenbach. Nur ein Punkt aus den letzten fünf Spielen hat der OFC geholt. Seit Mittwoch ist daher nicht mehr Arie van Lent Trainer, sondern Rico Schmitt (wir berichteten).

Für beide Mannschaften ist das Spiel am Samstag also enorm wichtig. Beim Abschlusstraining des FCS am Freitagnachmittag war die Stimmung in der Mannschaft dennoch relativ entspannt. Schon auf dem Weg zu Trainingsplatz flogen die ersten Schneebälle. Die Spieler wirkten ausgelassen – aber trotzdem konzentriert in den Einheiten. Sie scheinen zu wissen, worum es geht. „Nur wir selbst können uns aus dieser Lage befreien“, unterstreicht Lukas Kohler. Sie brauchen einfach dieses Erfolgserlebnis. Auch Luginger, dem im Winter ein eiskalter Wind aus dem Präsidium entgegenweht. „Jetzt einen neuen Trainer zu holen, der möglicherweise die ersten drei Spiele verliert. Da wäre der Effekt doch verpufft“, hatte Paul Borgard, Präsident des 1. FC Saarbrücken nach der 1:2-Niederlage in Burghausen der Saarbrücker Zeitung erklärt. Klingt, als würden Luginger nur noch drei Spiele verbleiben, um die Negativserie zu beenden.

Drei Spiele, von denen scheinbar nicht einmal Borgard annimmt, dass die Mannschaft sie gewinnen kann. Nach Offenbach wartet auf den 1. FC Saarbrücken am Mittwoch (19 Uhr) der Tabellenvierte Arminia Bielefeld im Ludwigspark. Am Samstag (14 Uhr) ist denn Spitzenreiter Karlsruher SC zu Gast. So schwer die Spiele auch werden, Lukas Kohler bleibt optimistisch: „Wir haben schon in der Hinrunde bewiesen, dass wir auch gegen die vermeintlich Großen mitspielen können. Sowohl gegen Bielefeld (2:3), als auch gegen Karlsruhe (0:3) haben wir eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, waren anfangs gar überlegen.“ Dennoch: Der Fokus liegt auf dem Spiel gegen die Hessen, in dem sowohl Abwehrspieler Tim Knipping, als auch Stürmer Marcel Ziemer wieder in die Mannschaft rücken. Was Luginger in den letzten Spielen vor allem vermisste, war Konstanz. „Wir müssen uns über 90 Minuten hundertprozentig konzentrieren“, sagt Luginger – auch das sagte er nicht zum ersten Mal in dieser Saison.


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