Saarland / Luxemburg: Landesgrenze BAB 8 (D) / A 13 (Lux.), Tunnel Markusbierg in Luxemburg ist wegen Feuerübung bis zum Ende des 21.10.17 gesperrt, Verkehr wird an der AS Schengen abgeleitet. (20.10.2017, 23:07)

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1. FCK verlängert Vertrag mit Trainer

Trainer Marco Kurz bleibt dem FCK treu.

Trainer Marco Kurz bleibt dem FCK treu.

Kaiserslautern. Ein wenig Geheimniskrämerei war schon dabei, als der 1. FC Kaiserslautern für gestern eine Pressekonferenz angesetzt hatte. „Anlässlich eines Gesprächs über die sportliche Situation des 1. FC Kaiserslautern und entsprechenden aktuellen Entwicklungen“ hatte es etwas verklausuliert geheißen. Dass es sich dabei aber nicht nur um eine nette Plauderei handeln würde, dafür standen die angekündigten Gesprächspartner, Vorstandschef Stefan Kuntz, Aufsichtsratschef Professor Dieter Rombach und „weitere potenzielle Podiumsteilnehmer.“ So eine Pressekonferenz gibt man nur, wenn man auch wirklich etwas bekannt zu geben hat.

Und wie die Saarbrücker Zeitung gestern bereits exklusiv berichtete, war der weitere Podiumsteilnehmer Trainer Marco Kurz, dessen Vertragsverlängerung bis 2013 bekannt gegeben wurde. „Gegen den Markt setzen“ nennt man so etwas in der freien Wirtschaft. Denn auf den ersten Blick sprach wenig für eine Vertragsverlängerung. Die Mannschaft steht nach acht Spieltagen mit fünf Punkten auf dem Relegationsplatz. Es ist der schwächste Start der Vereinsgeschichte. Doch „der Verein denkt auf keinen Fall nur schwarz-weiß, sondern auch in Grautönen“, erklärte Kuntz. Es gehe um mehr als nur die Punkt-Ausbeute und den Tabellenstand, und da sei man von Kurz überzeugt. Natürlich sei der Zeitpunkt, nämlich dann den Vertrag zu verlängern, wenn Diskussionen über die Arbeit des Trainers aufkommen könnten, „ein netter Nebeneffekt“, wie Rombach sagte.



Aber als reines Zeichen- Setzen will niemand diese Verlängerung verstanden wissen. „Die Gespräche haben schon im Sommer begonnen, und irgendwie war es für beide Seiten eine Selbstverständlichkeit. Jetzt war es an der Zeit, den Deckel drauf zu machen“, sagte Kuntz. Vor der Länderspielpause sei einfach keine Zeit gewesen. „Die Konzentration lag auf dem Tagesgeschäft“, sagt Kurz. Dennoch wissen sie alle, dass eine Vertragsverlängerung nicht dafür sorgen wird, dass plötzlich wieder alles reibungslos läuft, das weiß auch Kurz: „Ich bin stolz darauf, diesen Verein zu begleiten, aber ich sehe mich auch in der Verantwortung, die Ziele zu erfüllen.“ Dass angesichts der lahmenden Offensive im Winter vielleicht nachgelegt werden muss, ist offensichtlich, die nötigen Gelder würde der Aufsichtsrat bewilligen, sagte Rombach: „Wir haben gewisse Möglichkeiten, wenn der Markt etwas hergibt.“ Sicher ist: Es soll langfristig gearbeitet werden. „Wir gehen weiterhin den Weg der Kontinuität“, sagte Kuntz. Mit Kurz. Und auch in der 2. Liga. Denn für die gilt der Vertrag auch.

www.saarbuecker.zeitung.de/fck
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