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1. FCS: Am Samstag gilt's gegen Bayern II

Saarbrücken. Zwölf Gegentore hat Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken in den sechs Spielen nach der Winterpause kassiert. Macht im Schnitt genau zwei pro Spiel. Nur beim 2:0 gegen Kickers Offenbach gelang es der Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger, das eigene Tor sauber zu halten. In bislang 26 Liga-Spielen klingelte es insgesamt 40 Mal hinten. Die Defensive, in der Regionalliga noch ein Prunkstück des FCS, scheint dieser Tage eine echte „Baustelle“ zu sein.

Die Fans hoffen an diesem Samstag im Heimspiel gegen Schlusslicht FC Bayern München II (14 Uhr, Ludwigspark) natürlich auf Besserung. „Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstüberschätzung liegen nahe beisammen”, mahnt Luginger im Hinblick auf die schwache Leistung vergangene Woche beim SV Sandhausen (1:3), „da sieht man, was passiert, wenn man sich nicht völlig einbringt.“

„Problemzone Abwehr“

Die „Problemzone Abwehr“ beginnt bei Torwart Enver Marina, der in den vergangenen Wochen immer wieder Schwächen in der Strafraumbeherrschung offenbarte. Der fehlende Rückhalt sorgt für Verunsicherung – was sich vor allem bei Standardsituationen immer wieder zeigt. „Enver hat auch viele gute Paraden gezeigt“, sagt Innenverteidiger Kai Gehring, „wir stehen gerade bei Standards oft einen halben Meter vom Gegner weg. Das reicht dann schon aus.“ Der Winter-Neuzugang und Marc Lerandy haben in der Mitte noch Abstimmungsprobleme. Während auf der rechten Abwehrseite Martin Forkel zumindest konstante Leistungen zeigt, ist links die Unbeständigkeit das einzig Verlässliche.

Kein Außenverteidiger in der Winterpause

Mit Maik Schutzbach, Jonathan Zydko, Alexander Otto, Christoph Buchner, Gehring und Lukas Kohler haben in dieser Saison bereits sechs Akteure auf dieser Position gespielt. „Wir haben da bislang noch nicht die Idealbesetzung gefunden“, sagt Luginger, „auf Dauer konnte keiner wirklich überzeugen.” Doch mit diesem Problem steht der FCS nicht alleine. „Wenn einer auf links unfallfrei geradeaus laufen kann und vielleicht noch eine gescheite Flanke bringt, spielt der sofort 2. Liga“, erklärt der Trainer, warum man in der Winterpause keinen Außenverteidiger geholt hat.

Dass Marcus Mann wegen des Ausfalls von Manuel Zeitz ins Mittelfeld beordert wurde und Stephan Sieger dadurch eine etwas offensivere Rolle spielt, sind für Kai Gehring keine Gründe für die vielen Gegentreffer: „Marcus macht das klasse vor uns. Aber es müssen alle mitmachen, wir müssen noch kompakter stehen.” saarbruecker-zeitung.de/fcs

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