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1. FCS: Laux appelliert an die Fans

Laux appelliert an die Fans: »Solange das Spiel läuft, sollten uns die Zuschauer bedingungslos unterstützen. Nur gemeinsam können wir weiter nach vorne kommen.«

Laux appelliert an die Fans: »Solange das Spiel läuft, sollten uns die Zuschauer bedingungslos unterstützen. Nur gemeinsam können wir weiter nach vorne kommen.«

Saarbrücken. Vor 16 Monaten wurde Marius Laux beim Fußball- Drittligisten Kickers Offenbach aussortiert. Drei Tore und eine Vorlage in 43 Spielen waren den Verantwortlichen zu wenig. Es folgte der Wechsel zu Ligakonkurrent 1. FC Saarbrücken. „Der Wechsel war ein Glücksfall“, sagt Laux: „Ich habe mich in Saarbrücken von der ersten Minute an wohl gefühlt. Und das war dann sicher auch der Hauptgrund, warum es bei mir so gut gelaufen ist.“ In 42 Spielen für den FCS traf der 1,90 Meter große Mittelfeldspieler zwölf Mal. Vergangene Saison war Laux mit elf Treffern mit Marcel Ziemer bester FCS-Torschütze. Dessen Leidenszeit scheint sich dem Ende entgegen zu neigen. „Ich bin schmerzfrei und heiß“, sagte Stürmer Ziemer, der am Samstag den 3:0-Heimsieg gegen Wacker Burghausen mit einer Orthese am lädierten Knie (Bänderanriss) von der Tribüne aus verfolgen musste: „Spätestens nach dem Spiel in Karlsruhe (Anmerkung der Redaktion: Sonntag, 14 Uhr) will ich wieder mittrainieren.“

Zurück zu Laux, der die guten Spiele der vergangenen Saison zwar noch im Kopf hat, aber weiß, dass er sich nach seiner Rückenverletzung die Topform wieder erarbeiten muss. Heute um 19 Uhr ist sein Ex-Verein im Ludwigsparkstadion zu Gast. Beim 3:1-Heimsieg im Vorjahr traf Laux doppelt und war am dritten Tor beteiligt. Auch den Siegtreffer zum 3:2 im Rückspiel erzielte der Ex-Offenbacher – und zerstörte damit die Träume der Kickers von der Teilnahme an der Zweitliga- Relegation. „Nein, ich habe noch kein Einreiseverbot in Offenbach. Ich habe sogar mit ein paar Jungs wie Nicolas Feldhahn, Thomas Rathgeber oder Kai Hesse noch guten Kontakt“, sagt Laux, „beim OFC läuft es nach dem Fehlstart in die Saison wieder sehr gut. Zwei Siege in der Liga und dazu der DFB-Pokalerfolg gegen Erstligist Greuther Fürth geben den Kickers Auftrieb.“

Laux und auch der andere Ex-Offenbacher im FCS-Trikot, Markus Hayer, brennen auf die heutige Begegnung: „Das wird ein richtiger Kampf. Ein Flutflichtspiel. Da habe ich richtig Bock drauf.“ Ob auch die Anhänger wieder richtig Bock auf den FCS haben, ist offen. Gegen Burghausen kamen am vergangene Samstag nur 2700 – und sie pfiffen nach der 2:0- Führung die Mannschaft phasenweise aus. „Natürlich bekommt man das auf dem Platz mit und man fragt sich, was da los ist“, erklärt Laux, „vielleicht wollten die Zuschauer nach dem 0:5 im DFB-Pokalspiel gegen Bundesligist Schalke 04 mehr Fußball-Feuerwerk von uns sehen. Für uns war es aber wichtig, zuerst mal hinten wieder wieder die Sicherheit zu bekommen“. Laux appelliert an die Fans: „Solange das Spiel läuft, sollten uns die Zuschauer bedingungslos unterstützen. Nur gemeinsam können wir weiter nach vorne kommen.“
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