L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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1. FCS spielt am Samstag zuhause gegen Wacker



Saarbrücken. „Burghausen ist nicht Schalke“ – dies ist eine der wenig überraschenden Feststellungen beim Fußballdrittligisten 1. FC Saarbrücken vor dem Spiel gegen Wacker Burghausen am Samstag um 14 Uhr im Saarbrücker Ludwigsparkstadion. Dass man „aus der Begegnung mit dem Champions- League-Teilnehmer lernen“ müsse – wie FCS-Trainer Jürgen Luginger betonte – eine weitere. Der Erkenntnis-Gewinn schließt den Übungsleiter aber ein. Gegen Schalke, wie auch in der Woche zuvor beim 2:1-Auswärtserfolg über Borussia Dortmund II, blieb zum Beispiel Markus Hayer den Beweis schuldig, dass er im Sturmzentrum ein vollwertiger Ersatz für den noch immer verletzten Marcel Ziemer ist. Die Tore im Stadion Rote Erde erzielten Mittelfeldspieler Marius Laux und Verteidiger Tim Stegerer.

„Es fehlt uns vorne ein Stück weit die Durchschlagskraft“, sagt Luginger ohne den Namen Hayer zu nennen. „Ich muss einfach weiter für die Mannschaft arbeiten. Wenn der Knoten platzt und das erste Tor gefallen ist, wird alles auch wieder lockerer“, sagt Hayer, dem die Kritik an seiner Person nicht verborgen geblieben ist, „ich darf mir jetzt nicht zu viele Gedanken machen.“ Gegen Burghausen wird Hayer aber wieder in der Startformation im Sturm stehen. Daran lässt der Trainer keinen Zweifel. „Uns fehlen da die Alternativen“, sagt Luginger trotz starker Trainingsleistungen beispielsweise eines Felix Dausend.

„Mit seiner Schnelligkeit passt Markus gut auf die beiden langen Innenverteidiger von Wacker. Er muss sich da einfach mal durchsetzen“, hält Luginger dagegen. Gedankenspiele, dass Hayer im Mittelfeld besser zur Geltung kommen würde, hatte auch Luginger. Gegen Aachen spielte der Ex-Offenbacher auf der linken Seite – und das nicht schlecht. „Der Trainer weiß, dass ich auch nach hinten arbeite und meine Seite mit zu mache“, sagt Hayer, „es ist seine Entscheidung und ich spiele dort, wo er mich hinstellt“. Nachdem das Experiment mit Ufuk Özbek auf rechts gegen Schalke nach 45 Minuten als gescheitert angesehen wurde (für ihn kam Dausend) und Hayer im Sturmzentrum bleibt, wird wohl Lukas Kohler seine Chance auf rechts bekommen.

„Lukas hat gegen Dortmund richtig Betrieb gemacht“, sagt Luginger, den die neuerliche Diskussion um einen einzelnen Spieler – wie zuletzt bei Torwart Enver Marina – richtig nervt: „Es geht doch hier nicht nur um Hayer. Gegen Burghausen haben einige Gelegenheit, sich von ihrer wahren Seite zu präsentieren. Der ein oder andere hatte in den letzten Wochen Luft nach oben. Ich will endlich die Führungsspieler auch auf dem Platz sehen.“ Der FCS rechnet am Samstag mit 5000 Zuschauern – Burghausen ist halt nicht Schalke.

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