Saarland / Luxemburg: Landesgrenze BAB 8 (D) / A 13 (Lux.), Tunnel Markusbierg in Luxemburg ist wegen Feuerübung bis zum Ende des 21.10.17 gesperrt, Verkehr wird an der AS Schengen abgeleitet. (20.10.2017, 23:07)

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1. FCS tritt gegen Tabellenführer an

Der FCS startet mit einem Spiel gegen Tabellenführer Braunschweig in die Rückunde.

Der FCS startet mit einem Spiel gegen Tabellenführer Braunschweig in die Rückunde.

Saarbrücken. Es gibt Fußballspiele, die deutlich schlechter klingen als die Paarung Eintracht Braunschweig gegen 1. FC Saarbrücken. Das Drittliga-Duell der Traditionsclubs wird dank Rasenheizung an diesem Samstag um 14 Uhr sicher ausgetragen.

15.000 Zuschauer erwartet
Sicher ist auch: Es wird eine schwere Aufgabe für den FCS vor erwarteten 15.000 Zuschauern beim Tabellenführer. 6:0 gegen Carl-Zeiss Jena, jeweils 3:0 gegen Wacker Burghausen und Spvgg. Unterhaching, 4:1 gegen TuS Koblenz – die Heimspiel-Ergebnisse der Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht sind beeindruckend. „Es ist im Moment sehr schwer, uns ein Bein zu stellen“, sagt der Ex-Saarbrücker selbstbewusst – und ergänzt unmissverständlich: „Ein Dreier muss her, egal wie“.

Mit den Erfolgen beim SV Babelsberg (2:0) und gegen Wacker Burghausen (2:1) ist aber auch das Selbstbewusstsein beim FCS gewachsen. „Es gibt einen klaren Aufwärtstrend“, betont Mittelfeldspieler Stephan Sieger, der im Spiel gegen Burghausen am vergangenen Mittwoch zu den stärksten Blau-Schwarzen gehörte: „In der Hinrunde haben wir gegen Braunschweig und Offenbach keine Punkte geholt. Unser Ziel muss es sein, das diesmal anders zu machen.“ Zuhause gab’s gegen Braunschweig in 0:3. In Offenbach verlor der FCS 0:2.


Einige Spieler verletzt
Am Freitag um 9.30 Uhr setzte sich der Mannschaftsbus Richtung Niedersachsen in Bewegung. Dabei zeigte sich die Personalsituation entspannter als am Vortag. Da hatten sich zahlreiche Spieler verletzt gemeldet. „Bei Jonathan Zydko besteht Verdacht auf Knochenabsplitterung im Fußgelenk. Marcus Mann und Nabil Dafi fehlen.  Lukas Kohler hat einen dicken Knöchel, die Chancen stehen 50:50. Wie bei Martin Forkel, der an der Wade verletzt ist“, sagt FCS-Trainer Jürgen Luginger: „Marc Lerandy, Manuel Stiefler, Manuel Zeitz und Nico Zimmermann werden spielen können.“ Marcel Schug (Trainingsrückstand) und Velimir Grgic (Rot-Sperre) sind in Saarbrücken geblieben, dafür gehört Yannik Bach aus der Oberliga-Elf zum Kader.

Dass das Nachholspiel gegen Burghausen unter der Woche ein Nachteil ist, will beim FCS niemand als vorweggenommene Ausrede gelten lassen. „Wir mussten 90 Minuten kämpfen. Das hat Kraft gekostet“, sagt Spielmacher Zimmermann, ergänzt aber: „Das muss aus den Köpfen raus. Erfolge helfen immer, die Müdigkeit zu überwinden.“ An Unterstützung der Fans soll es jedenfalls nicht scheitern, wie der FCS-Fanbeauftragte Peter Thielges sagt: „Trotz des Winterwetters werden wohl über 200 FCS-Fans nach Braunschweig fahren.“ Und Trainer Luginger erklärt optimistisch: „Die Eintracht ist in der Offensive zwar eine Klasse für sich. Aber wenn wir uns clever anstellen, können wir vielleicht etwas mitnehmen.“


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