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10 Jahre Neunkircher Stadtteilbüro

Nachrichten aus der Region Neunkirchen.

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Neunkirchen. Zehn Jahre ist es her, dass im Rahmen eines Bund- und Länderprojektes auch in Neunkirchen ein Stadtteilbüro eingerichtet worden ist, um die Lebensund Wohnqualität in den „Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf“ – das heißt sozialen Brennpunkten – zu verbessern. Zwar läuft das Projekt 2013 aus – die Stadt Neunkirchen will die Institution jedoch fortführen. Das Zuständigkeitsgebiet des Neunkircher Büros umfasst die Viertel Stadtmitte und Unterstadt.

„Stadtteilmanager“ Wolfgang Hrasky, seit dreieinhalb Jahren im Amt, zog am Mittwoch in der Sitzung des Integrationsbeirates Bilanz. „Unsere Tätigkeitsfelder sind die Bürgeraktivierung und die Förderung des Ehrenamtes, dann die Verbesserung des Wohnumfeldes, die Vernetzung von Bürgern und Bürgerverbänden, Integration, Öffentlichkeitsarbeit, die lokale Ökonomie, Gesundheit und Beratung und Information.“ Angenommen werde das Angebot von den Bürgern sehr gut. So sei es zum Beispiel gelungen, mit dem „Bürgerstammtisch für Belange der Unterstadt“ ein ehrenamtliches Bürger-Gremium zu konstituieren, das sich aktiv für die Bürgerbeteiligung im Stadtteil einsetzt. In Zusammenarbeit mit dem Büro organisiert der Bürgerstammtisch zum Beispiel seit 2001 das integrative Viertelfest mit dem Motto „Miteinander leben – miteinander feiern“.

Ebenso wird seit 2003 der jährliche „Hinterhofwettbewerb Neunkircher Wohlfühloasen“ vom Bürgerstammtisch ausgeschrieben. „Inzwischen haben wir dazu noch eine Pflanzentauschbörse entwickelt, die Motivation zur Gartengestaltung gibt und die Menschen miteinander ins Gespräch bringt“, berichtete Hrasky. Als Pendant zum Bürgerstammtisch in der Unterstadt wurde 2007 in der Mittelstadt die „Bürgerinitiative Neunkirchen Mittelstadt“ ins Leben gerufen.

Die Initiative, inzwischen eingetragener Verein, beteiligt sich seither am Projekt „Viertelfest“ und dem „Hinterhofwettbewerb“ und hat außerdem eine „interkulturelle Lesewerkstatt“ für Kinder eingerichtet.

Des Weiteren hat das Stadtteilbüro teilweise in Kooperationen verschiedene Projekte auf die Beine gestellt, wie eine „Informationsbörse für Frauen“, eine „Internationale Frauenkochgruppe“, den „Kinderferienkalender“, einen Breakdance-Kurs für Jugendliche oder die Veranstaltungsreihe „Präventiv gegen Rechtsextremismus“. Mit einem Aktionsfonds von jährlich 5000 Euro werden Ideen und Aktivitäten der Bevölkerung finanziell unterstützt. „Aktuell führen wir das Projekt „Sauberlix“ durch, bei der Ehrenamtliche Straßen und Plätze säubern und andere Bürger zur Mithilfe aufrufen werden“, berichtete Hrasky.

Das Stadtteilbüro befindet sich in der Kleiststraße 30b. Geöffnet ist es dienstags und mittwochs von 10 bis 12 Uhr, sowie donnerstags von 14 bis 16 Uhr. Telefon (0 68 21) 91 92 32.

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