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105 000 EU-Euro für Warndt-Projekte

Karlsbrunn. "Der Warndt nach dem Bergbau" war Thema einer Pressekonferenz am Aussichtspunkt Belvedere mitten im schönen Warndtwald nahe Karlsbrunn. Das Umweltministerium mit Gerd-Rainer Damm, Regis Stenger vom Etablissement Public Foncier de Lorraine und Rudolf Krumm von der RAG Montan Immobilien GmbH hatten dazu eingeladen.

Am 26. Juni ging dem Umweltministerium des Saarlandes der Bescheid zur Bewilligung eines Zuschusses des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 105 000 Euro zu. "Damit wird das Projekt zu 50 Prozent durch die Europäische Union gefördert und geht sofort an den Start", stellte Damm zufrieden fest. Das Projekt läuft bis Ende 2010. Ein Teil der Maßnahmen könne, so Damm, sein, die zum Teil recht unansehnlichen Grenzübergänge Großrosseln - Petite Rosselle sowie Naßweiler und Rosbruck neu zu gestalten. Dabei solle kein Wettbewerb zwischen Frankreich und Deutschland entstehen, sondern beide Regionen sollten sich ergänzen.

Für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit warb auch Rudolf Krumm, der das Projekt Biomasse auf dem Gelände der ehemaligen Grube Warndt nach dem Ende des Bergbaus 2005 als wichtigen Schritt in die richtige Richtung bezeichnete. Die Rekultivierung der Halden oder das Rosseltal nannte er als weitere Projektschwerpunkte. Ziel des Projekts ist es, in einer gemeinsamen grenzüberschreitenden Perspektive das charakteristische Potential der Kulturlandschaft des deutsch-französischen Warndt zu einer neuen Identität nach dem Bergbau im Sinne eines Leitbildes zu entwickeln.  Halden, Fördertürme und aufgelassene Gruben (Carrières), die heute brachgefallen sind, erinnern an ein starkes regionales Selbstbewusstsein zur Zeit des Bergbaus. In einem ersten Schritt sollen in gemeinsamen Workshops vorhandene Studien zu einer gemeinsamen Konzeption zusammengeführt werden. Die vorhandenen Potentiale sollen sowohl in wirtschaftlicher als auch gestalterischer Hinsicht genutzt werden. Damm nannte dabei konkrete Projekte wie etwa die Naherholung und die Förderung des Tourismus, die Nutzung erneuerbarer Energien bis hin zu Windrädern oder auch Siedlungserweiterungen vor allem für französische Gemeinden. hla

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