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11.000 Badegäste an einem Tag in den Saarbrücker Freibädern

Wer der Hitze entfliehen möchte, entkommt ihr mit Sicherheit in unseren Freibädern. Archivfoto: Jenal

Wer der Hitze entfliehen möchte, entkommt ihr mit Sicherheit in unseren Freibädern. Archivfoto: Jenal

Der Sommer will es auf seine alten Tage noch mal wissen. Selten hat er uns mehr zum Schwitzen gebracht als in dieser Woche. Da hilft nur noch das Freibad. 11 000 Badegäste haben die vier Saarbrücker Schwimmbäder alleine am Donnerstag gezählt. Und die Bäderbetriebsgesellschaft rechnet damit, dass die Zahl am Wochenende noch getoppt wird. Aber stürzen sich die Leser im Regionalverband immer so gerne in die gechlorten Becken? Wir haben sie online befragt. 438 haben teilgenommen. Damit ist die Umfrage nicht repräsentativ. Aber wir haben Interessantes erfahren.

 

Die meisten gehen nämlich gar nicht so oft ins Freibad. 47 Prozent der Befragten geben an, nicht regelmäßig zu gehen. Das scheint aber nicht daran zu liegen, dass es nicht genug Bäder in der Region gibt. Das Angebot in der Umgebung halten 65 Prozent für ausreichend. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten geht am liebsten in ihrem Bad, nah am eigenen Wohnort schwimmen. Kurze Wege zum kühlen Nass. Das scheint vielen Lesern im Regionalverband wichtig zu sein. Die große Mehrheit von 90 Prozent sagt, dass die Kommunen ihre Bäder weiterbetreiben sollten. Das ist jedoch kostspielig. Und darunter müssen wohl die Bäder leiden, so die Meinung einiger Befragten. Viele wünschen sich Modernisierungen. Neue Umkleidekabinen, beheizte Becken, größere Liegewiesen, Renovierungen. Weil Schwimmen und Planschen durstig und hungrig machen, könnten nach Meinung unserer Leser die Kioske ausgebaut werden.

 

Nicht jede Familie kann sich einen Sommerurlaub am Meer leisten. Der Freibadbesuch ist ein guter Ersatz. Rund 60 Prozent der Befragten finden, dass die Freibäder in der Region vor allem für Familien und Kinder attraktiv sind. Es gibt aber auch die andere Badegäste-Gruppe unter den Lesern. Die Schwimmer . Sie ärgern sich über zu kurze und zu wenige Bahnen. Außerdem sollten nach Meinung vieler Befragten die Freibäder ihre Öffnungszeiten überdenken.

 

Maximal drei Monate im Jahr offen zu sein, reiche nicht aus. Im Nachteil fühlen sich berufstätige Schwimmer . Viele Freibäder öffnen erst um 9 Uhr. Zu spät für die, die zur Arbeit müssen. Und wer dann noch mit dem Auto zum Freibad kommt, der hat wohl oft ein Problem, das Auto abzustellen.

 

Viele Befragte beklagen sich über die oft „katastrophale“ Parksituation. Wer es dann aber ins Bad geschafft hat, ist oft mit dem zufrieden, was die Bäder in der Region bieten.

 

Zum Thema:

 

Zur Sache SZ-Umfrage-Center: Es gibt viele Themen, die die Saarländer bewegen. Damit die Meinung der Leser noch größere Beachtung findet, hat die SZ ihr Umfrage-Center neu gestaltet. Wer mitmachen möchte, muss sich einmalig registrieren. Und wer schon an Befragungen unter sz-umfrage.de teilgenommen hat, kann seine Log in-Daten weiternutzen. Umfrage-Teilnehmer werden mit Punkten belohnt. Ab 20 Punkten können diese in Einkaufsgutscheine umgewandelt werden. klö  
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