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1,2 Millionen Euro für Erschließung des Gewerbeparks Wackenberg

Nachrichten aus der Region Saarlouis.

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Ensdorf. 2500 Hektar Grundstücke, also ein Prozent der Gesamtfläche des Saarlandes, gehören der RAG Montan Immobilien GmbH, ein Tochterunternehmen der RAG Deutschen Steinkohle AG. Etwa 15 Prozent, das schätzt RAG-Repräsentant Rudolf Krumm, eigneten sich für klassische Gewerbegebiete. „Und der Gewerbepark Wackenberg ist ein tolles Beispiel dafür, was man nach Ende des Bergbaus mit den Grundstücken machen kann“, sagte Krumm gestern, als die RAG und die Gemeinde Ensdorf zum Spatenstich eingeladen hatten.

Das Gewerbegebiet in Ensdorf liegt am Kohlelagerplatz der ehemaligen Bergehalde „Griesborn“ und bietet zukünftig Gewerbeflächen von 3000 bis 40 000 Quadratmetern. Auf einer Gesamtfläche von 70 000 Quadratmetern können sich zahlreiche Firmen ansiedeln, mögliche Interessenten streckten gestern ihre Fühler aus. Die Investitionssumme beträgt 1,2 Millionen Euro, refinanziert wird die Summe über den Verkaufserlös der Grundstücke, wie Krumm erklärte. „Dort wo früher gearbeitet wurde, werden wieder neue Arbeitsplätze entstehen“, erklärte Bergwerksdirektor Friedrich Breinig.

Er sprach von einem geordneten Rückzug des Bergbaus, der 250 Jahre lang im Saarland Bestand hatte. Breinig sprach zudem von einer „Inwertsetzung“ der Flächen, die der Bergbau nach seinem Ende hinterlässt. Krumm wiederum betonte, dass solche Projekte nicht ohne Kooperationen möglich seien. Der Gemeinderat Ensdorf stellte die Weichen für den Gewerbepark. Bürgermeister Thomas Hartz verspricht sich davon wertvolle Impulse für die regionale Wirtschaft. „Hier wird etwas Wichtiges entstehen“, sagte er. Hartz ging auf die Möglichkeiten ein, die sich aus der neuen Gewerbeansiedlung ergeben. „Die Verkehrsanbindung an die Autobahn ist über den Zubringer B269 neu für Gewerbetreibende hervorragend“, sagte er und ging noch einen Schritt weiter. Denn auch für Schwalbach ergeben sich Chancen. Auf Griesborner Seite könnte nämlich später einmal bei Bedarf eine Erweiterungsfläche von 90 000 Quadratmetern entstehen. „Ein interkommunales Gewerbegebiet“, sagte Hartz.

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