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1:2 gegen Aachen: Dritte Niederlage für den FCS

Der Saisonstart ist für den Fußball-
Drittligisten 1. FC Saarbrücken
gründlich misslungen.

Der Saisonstart ist für den Fußball- Drittligisten 1. FC Saarbrücken gründlich misslungen.

Saarbrücken. Zweites Heimspiel, zweite Niederlage. Vierte Saisonpartie, dritte Pleite. Der Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken unterlag gestern Abend dem Meisterschaftsfavoriten Alemannia Aachen mit 1:2 (1:0). Trotz engagierter Leistung bleibt die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger damit bei drei Punkten stehen. Der 1. FC Saarbrücken machte vor 6377 Zuschauern im Ludwigspark-Stadion von Beginn an Dampf und kam durch Markus Hayer (1. Minute) und Ufuk Özbek (4.) gleich zu zwei guten Möglichkeiten. Ein missglückter Rückpass von Aachens Thomas Stehle sorgte für den nächsten Aufreger, doch der Ball kullerte links am Kasten von Alemannia-Torwart Tim Krumpen vorbei. Felix Dausend hatte Stehle unter Druck gesetzt. Er und Christian Eggert kamen für Marcel Sökler und Kevin Maek neu in die Startelf.

Die bis dahin beste Chance zur Führung vergab Sven Sökler in der 16. Minute. Nach einem schönen Solo über die rechte Seite von Nicolas Jüllich passte dieser in den Rückraum, doch Sökler drosch die Kugel weit über den Kasten. Danach kam Aachen besser in die Partie – und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Zwei Mal brannte es im FCS-Strafraum, doch irgendwie hatte ein Blau- Schwarzen immer ein Bein dazwischen. Als die Zuschauer unruhig wurden, sorgte Adam Straith in der 31. Minute für Erleichterung auf den Rängen.

Nach einem Eckball für die Gastgeber köpfte der Kanadier in FCS-Diensten aus sechs Metern zum 1:0 ein. Kurz vor der Pause beinahe die identische Situation. Wieder Eckball Sökler, dieses Mal kam Tim Kruse per Kopf an den Ball, doch ein Aachener klärte auf der Linie. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel gab es die kalte Dusche für den 1. FC Saarbrücken.

Wie schon bei der 0:1-Heimniederlage am 2. Spieltag gegen den VfL Osnabrück sah FCS-Torhüter Enver Marina nicht gut aus. Bei einem Freistoß von Albert Streit von der Mittellinie aus kam er nicht entschlossen raus – und Sascha Rösler nickte zum 1:1 ein.

Doch Saarbrücken zeigte sich nicht geschockt, übernahm wieder das Kommando. Kruse (56. Minute), Özbek (59.) und Sökler (60. und 61.) hatten vier Chancen, die Gastgeber wieder in Führung zu bringen. Doch danach erwachten die Alemannen aus ihrer mehrminütigen Lethargie, ohne jedoch zu zwingenden Möglichkeiten zu kommen – bis zur 83. Minute.

Streit flankte aus dem Halbfeld Richtung Elfmeterpunkt, Straith hatte mit zwei Gegenspielern einen zu viel – und Freddy Borg köpfte über den erneut zögernden Marina hinweg zum 1:2 ein. Bis zum Schlusspfiff versuchte der FCS noch einmal alles, doch es sollte bei der dritten Saisonniederlage bleiben. „Wir waren wieder einmal nicht konzentriert bis zur letzten Minute. So etwas darf natürlich nie passieren. Wir waren eigentlich die bessere Mannschaft und müssen das 2:0 machen. Das haben wir nicht geschafft“, sagte Torschütze Straith.

Am Samstag um 14 Uhr spielt der FCS bei Borussia Dortmund II, das gestern 2:1 gegen Wacker Burghausen gewann.

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