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132 Sachbeschädigungen und kein Mord

„Der Bürger kann sich in Riegelsberg eher sicher aufgehoben fühlen“, sagte Peter Wirth , Leiter des auch für das Köllertal zuständigen Kriminaldienstes Lebach in der jüngsten Riegelsberger Gemeinderatsitzung. Wirth stellte zusammen mit Horst-Peter Schäfer, dem Leiter der Polizeiinspektion Köllertal, die Kriminal- und Unfallstatistik 2014 vor. Und die zeigte in allen Bereichen, dass Riegelsberger Bürger relativ sicher leben. In Riegelsberg gab es im vergangen Jahr 521 registrierte Straftaten. Das sind zwar 19 mehr als im Jahre 2013, doch immer noch deutlich weniger als 2012 (642) und 2011 (592).

Die meisten Delikte (132) waren Sachbeschädigungen. Gefolgt von Diebstählen „ohne erschwerte Umstände“ (108), „darunter versteht man Pkw-Aufbrüche oder Einbrüche, aber keine Wohnungseinbrüche “, erklärte Wirth. An dritter Stelle folgten Vermögens- und Fälschungsdelikte (70) vor Körperverletzungen/Nötigungen (67). „Verbrechen gegen das Leben“ – also Mord oder Totschlag – gab es nicht. Wohnungseinbrüche gab es 36 (Zum Vergleich: 2013 waren es 31). 34 dieser Wohnungseinbrüche geschahen in Riegelsberg , nur zwei in Walpershofen.

Wirth bilanzierte: „Aus unserer Sicht sind die Zahlen durchaus akzeptabel, sie bergen keine beunruhigend Faktoren.“

Auch die Unfallstatistik war nicht beunruhigend. Schäfer fasste zusammen: „Es gab weniger Unfälle als 2013, einen ganz leichten Anstieg bei den Schwerverletzten von sechs auf sieben, aber keine Toten.“
 

22 Unfälle weniger als 2013


Im vergangenen Jahr ereigneten sich in Riegelsberg 299 Verkehrsunfälle, das sind 22 weniger als 2013. Mit Abstand häufigste Unfallursache (174) war Unachtsamkeit. Neunmal war Alkohol der Grund.

Die meisten Unfälle (36) passierten an Einmündungen. 122 Mal krachte es in der Saarbrücker Straße, 121 Mal in der Überhofer Straße, 25 Mal auf der Autobahn, 22 Mal in der Wolfskaulstraße und zehn Mal im Russenweg. Zwar gab es Verletzte (57), doch keine Toten.

Die Ratsmitglieder nahmen die Zahlen mit Zufriedenheit zur Kenntnis. So meinte Ingbert Horn ( SPD ): „Unsere Gemeinde fühlt sich wohl behütet.“ Ähnlich Dr. Volker Christmann ( CDU ): „Es wurde dargelegt, dass wir in Riegelsberg relativ sicher leben können, trotz des Anstiegs der Wohnungseinbrüche .“ Und Birgit Huonker (Linke) sagte: „ Riegelsberg ist im Vergleich zu anderen Kommunen im Saarland eine Oase der Glückseligkeit.“
 
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