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1400 Besucher feierten beim 51. Hochschulball

Auch Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (l., mit
Ehemann Helmut) und Uni-Präsident Volker Linneweber (r., mit
Gattin Annette) legten eine flotte Sohle aufs Parkett.

Auch Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (l., mit Ehemann Helmut) und Uni-Präsident Volker Linneweber (r., mit Gattin Annette) legten eine flotte Sohle aufs Parkett.

Saarbrücken. Falsche Entscheidungen zurückzunehmen, gilt als Zeichen von Größe, und so durfte am Samstagabend beim Winterball der Hochschulen des Saarlandes in der Saarbrücker Congresshalle wieder das famose Orchestre Jean Pierre Sauray aufspielen. Bei einer Art Ball-Inventur vor vier Jahren waren die Dauergäste aussortiert worden, mutmaßlich aus Kostengründen. „Die Franzosen müssen wieder kommen“, hätten aber viele Stammgäste gefordert, verriet Universitätspräsident Professor Volker Linneweber bei seiner Eröffnungsrede – und voilà: Da waren sie wieder! Und nicht nur sie. Denn auch mit der Joe Williams Band im großen Saal und Mistura Cor im Foyer wurden beliebte Gruppen früherer Balljahre zurückgeholt.

Da im Bankettraum auch noch die „jungen Wilden“ Dreier- Pasch und Soul Family spielten, war für alle Geschmäcker gesorgt. Die 1400 Gäste füllten die Tanzflächen bis nach Mitternacht. Man könne an der knapp sitzenden Garderobe die Ernährungs-Schäden aus der Weihnachtszeit schön erkennen - „und direkt beheben“, scherzte Schirmherrin Annegret Kramp-Karrenbauer und legte mit Ehemann Helmut einen Walzer vor. Zuvor hatte Hip-Hop-Weltmeister Marc Lahutta mit einer Tanzshow den Abend eröffnet.



Die Ministerpräsidentin würdigte den Uniball als „das gesellschaftliche Ereignis zu Beginn des Jahres“. Er vereine Jung und Alt sowie die unterschiedlichsten Interessen und Begabungen und biete einen schönen Anlass, um Menschen ins Gespräch zu bringen. Der aus dem Raum Bielefeld stammende Unipräsident hatte sogar einen Satz auf Saarländisch einstudiert, um das Uniball- „Networking“ auf den Punkt zu bringen: „Do trifft ma äner, der wo äne kennt.“

Zur Freude Linnewebers engagierten sich erneut etliche Firmen und Geldinstitute als Förderer des Balles. An etlichen Details der Veranstaltung war bei der 51. Auflage Feinarbeit geleistet worden. So wichen die üppigen, sehr farbigen Blumendekorationen früherer Jahre einem zurückhaltenden Grün mit weißen Blüten. Und der Caterer bot dieses Mal ein vegetarisches Warmgericht an.
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