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16 Schüler auf einen Schlag krank

Aus bisher ungeklärter Ursache ereilte gestern 16 Schüler des Deutsch-Französischen Gymnsasiums in Saarbrücken fast zeitgleich große Übelkeit. Das Gesundheitsamt will den Vorfall nun untersuchen.

Saarbrücken. 16 zehn- und elfjährige Kinder aus den fünften und sechsten Klassen des Deutsch-Französischen Gymnasiums (DFG) in Saarbrücken haben gestern früh fast zeitgleich über heftige Übelkeit geklagt.

Am Ende eines Mathetests meldete sich der erste Schüler, dann ging es nach Angaben des Schulleiters Hans Bächle ganz schnell: Bauchkrämpfe, Schwindel und Erbrechen bei den Kindern.

Schüler des Sanitätsdiensts betreuten ihre Klassenkameraden daraufhin und es wurde der Rettungsdienst verständigt. In Absprache zwischen Schule und zwei Notärzten vor Ort enstand in einem Klassensaal ein „Quarantänezimmer“, die Etage wurde geräumt, um Ruhe zu garantieren. Jeder einzelne Schüler wurde ärztlich untersucht. Zeitgleich informierte das Sekretariat die Eltern. Auch die Polizei war vor Ort, man wollte herausfinden, ob die Kinder eventuell etwas gleiches gegessen oder getrunken hatten. Doch dafür gab es keine Anzeichen.

Magen-Darm-Infektion?

Helge Gilcher, Pressesprecher des DRK, informierte die Eltern, dass der Notarzt die plötzliche Übelkeit als zufällige Häufung einer Magen-Darm-Infektion deute. Andere Kinder waren wegen ähnlicher Beschwerden wohl schon krank zuhause geblieben. Bächle gab der Klassenstufe fünf für gestern frei, auch heute fällt der Unterricht aus. Zwei der Kinder kamen ins Krankenhaus. Ihre Eltern seien nicht erreicht worden.

Das Gesundheitsministerium teilte auf SZ-Anfrage mit, dass das Gesundheitsamt Saarbrücken weitere Untersuchungen zur Ursache der Erkrankungen aufgenommen habe. Über den Gesundheitszustand der beiden Kinder im Krankenhaus waren bis gestern Abend keine Auskünfte zu erhalten. Der Schuldirektor erklärte unterdessen, dass alle Kinder erst wieder zur Schule kommen sollen, wenn sie wieder richtig gesund sind.

Sieben Rettungsfahrzeuge im Einsatz
Der Rettungsdienst, mit sieben Fahrzeugen vor Ort, mühte sich nach DRK-Angaben um Diskretion: wenig Blaulicht, kein Sirenen und nur die notwendigsten Einsatzkräfte. „Wir wollten nicht, dass Panik entsteht“, sagte Gilcher über den Einsatz, der nach zwei Stunden beendet war.





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