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1700 Kumpel müssen raus aus dem Saarland

Saarbrücken. Neue Schreckensmeldung für die Bergleute an der Saar: Nicht nur, dass viele ihre früher mal sicher geglaubten Jobs verlieren. Zahlreiche müssen nun auch noch einen Umzug über sich ergehen lassen. Denn wenn 2012 das Saar-Bergwerk endgültig dicht macht, wird es nicht genügend Arbeitsplätze für alle noch Beschäftigten im Saarland geben.

Das kündigte gestern Peter Schrimpf an. Er ist Personalchef des Bergwerk-Betreibers RAG Deutsche Steinkohle. Darum hat gestern in Saarbrücken die neue Trans-Fair-Stelle Bergbau Saar mit der Arbeit begonnen. An ihr sind Landesregierung, Gewerkschaften, Wirtschaftsvertreter und Arbeitsagentur beteiligt. Sie soll den 4700.Kumpel helfen, die mit Steinkohle-Förderung Geld verdienen. 

:: So ist die Trans-Fair-Stelle in Saarbrücken zu erreichen

:: So soll es nach dem Bergbau-Ende weitergehen

Und so sieht der Plan für die saarländischen Bergbau-Beschäftigten bis 2012 aus:

500.Kollegen sollen im Saarland weitervermittelt werden. 100 von ihnen haben im Herbst endende RAG-Zeitverträge. Um sie kümmert sich die Stelle zuerst. Die übrigen 400 kommen bei Kooperationsbetrieben unter. Das ist bereits ein von der RAG andernorts praktiziertes Modell.
2200.Mitarbeiter gehen bis 2012 in Rente.
300.Azubis werden nach Ende ihrer Ausbildung weitervermittelt.
1700.Bergleute werden von der RAG versetzt – und zwar an die verbleibenden Bergwerke in Nordrhein-Westfalen. szn/hgn 


 
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