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18. Saarländischer Wirtschaftsball - so war's



„Gefühlt“ gibt es den saarländischen Wirtschaftsball schon „ewig“, durchnummeriert hatten ihn die veranstaltenden Wirtschaftsjunioren Saarland aber nie. So war es am vergangenen Samstag vielleicht an der Zeit, Ordnung in die Erinnerung zu bringen. Es handelte sich, wie Wirtschaftsminister und Ehrengast Heiko Maas (SPD) erwähnte, um den 18. Ball insgesamt. Und – das musste unbedingt gesagt werden – um den zehnten in den Räumen der BMW-Niederlassung Saarbrücken.

Jörg Rupp, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren, bedankte sich, dass der damalige Niederlassungsleiter Erwin Mayer das gesellschaftliche Ereignis ersten Ranges in sein Haus geholt hatte (vorher war es Gast bei Mercedes gewesen). Mayers Nachfolger Volker Arnold festigte die Verbindung, die jetzt auch auf Dauer angelegt ist. Es gebe nämlich im ganzen Land keinen geeigneteren zentral gelegenen Saal, der die 800 Ballgäste, die Küche und die Musik bequem aufnehme, so Mathias Hafner, stellvertetender Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Saarland.

Die IHK zählt neben den Ehemaligen Wirtschaftsjunioren zu den Stützen der stets ausverkauften Großveranstaltung. „Erstaunlich, was man aus einem Autohaus machen kann“, brachte denn auch Maas beim Anblick des von Gebrauchtwagen frei geräumten, festlich geschmückten Raumes auf den Punkt. Beim zehnten Jubiläum geriet manches so trefflich, dass die Veranstaltung als ganze sowie auch einige Programmteile Eingang in die „Ewige Bestenliste“ des Balles finden sollten. Sternekoch Alexander Kunz aus Bliesen und sein 120-köpfiges Team in Küche und Service wurden vom Publikum allein schon für die Leistung bewundert, so viele Leute mit einem so hochwertigen Viergangmenü zu entzücken – und gleichzeitig noch das Varietézelt am Osthafen zu bekochen. Darüber hinaus gehörten die Gänsleber-Vorspeise an der sogar Vegetarier Gefallen fanden, und der Dessertteller zum Besten, was je bei dem Ball aufgetischt wurde.

Mit dem Blue Moon Orchestra aus dem fränkischen Kronach spielte eine klassische Big-Band der ersten Kategorie zum Tanz auf. Bandleader Marco Plitzner und seine fast 20 Musiker und Sänger, allesamt Profis, machten sich in den letzten drei Jahren einen Namen als Begleitensemble der deutschen Tanzmusik-Legende Hugo Strasser. Zur Verblüffung der Gäste war es dem Überherrner Konzertagenten Roland Radmann gelungen, auch den mittlerweile 91-jährigen Klarinettisten für einen Auftritt in Saarbrücken zu gewinnen. Überraschungsgast Strasser verriet, dass die Bühnenarbeit Lebenselixier und größtes Glück für ihn seien. Er spielte sein Instrument so virtous und beschwingt wie ein Junger – und verriet auch gern das Rezept für seine Vitalität: nicht trinken und nicht rauchen! So weit wollte es das Publikum aber nicht treiben mit der Gesundheit. Die Weinkarte war bestückt wie nie, und beim Wirtschaftsball ist – gegen den Zeitgeist – immer auch eine große Zone für Tabakliebhaber eingerichtet.

Weiter offen blieb nur der Wunsch nach einer Tombola. Zu den zahlreichen Unterstützern des Balles gehörte auch in diesem Jahr die Saarbrücker Zeitung. Zum Hauptgang lieferte sie allen Gästen eine 16-seitige farbige Sonderausgabe zum Ballgeschehen – mit vielen Fotos vom Abend und aktuellen Sportergebnissen.



 
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