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2. Handball-Bundesliga: HG Saarlouis startet gegen TV Korschenbroich

An diesem Samstag beginnt für die HG Saarlouis die zweite Spielzeit in der 2. Handball-Bundesliga Süd.

An diesem Samstag beginnt für die HG Saarlouis die zweite Spielzeit in der 2. Handball-Bundesliga Süd.

Saarlouis. „Ich bin nicht aufgeregt. Ich freue mich, dass es endlich wieder losgeht“, sagt Danijel Grgic, Kapitän des Handball-Zweitligisten HG Saarlouis, vor dem Saisonstart an diesem Samstag in der Saarlouiser Stadtgartenhalle. Dort trifft er mit seiner Mannschaft um 19.30 Uhr auf den TV Korschenbroich. „Ob am Samstag so viele Tore fallen werden wie in den letzten beiden Spielen gegen Korschenbroich, kann ich nicht vorhersagen. Wir stehen in der Abwehr jedenfalls besser als in der vergangenen Saison“, fährt der Spielmacher fort, muss aber eingestehen: „Ich glaube, unsere Angriffsleistung von letzter Saison können wir nicht wiederholen. Die war schon sehr bemerkenswert.“ In den beiden Spielen der Vorsaison gegen Korschenbroich fielen insgesamt 162 Tore. In Korschenbroich siegte der Gastgeber mit 41:39 – und in Saarlouis die HG mit 42:40.

Etat von einer Million Euro

Unter diesen Vorzeichen verspricht der Auftakt in der Stadtgartenhalle ein spannender zu werden. Insbesondere, da sich beide Teams für die eingleisige 2. Liga qualifizieren wollen. Sollte die HG Saarlouis den Verbleib in der Zweitklassigkeit schaffen, bräuchte sie nach Angaben ihres Vorstandsvorsitzenden Richard Jungmann, „um dort um Platz 15 zu spielen, einen Etat von einer Million Euro“. Also etwa doppelt so viel Geld wie in dieser Saison.


Saarlouis wäre als Zwölfter knapp gescheitert

Bevor sich der Verein um die Mehreinnahmen kümmern muss, sollte er nach dem letzten Spieltag mindestens auf dem neunten Tabellenplatz der 2. Bundesliga Süd stehen. Legt man die Abschlusstabelle der vergangenen Saison zu Grunde, hätte der TV Korschenbroich die Qualifikation als Neunter geschafft, Saarlouis wäre als Zwölfter knapp gescheitert. Als großen Vorteil des TV Korschenbroich sieht Kapitän Grgic und auch sein Trainer Andre Gulbicki die Eingespieltheit: „Die spielen seit einigen Jahren in dieser Besetzung, haben vor dieser Saison keinen Spieler verloren und haben sich noch dazu verstärkt“, erklärt Gulbicki und ergänzt: „Es ist schwer zu sagen, wer als Favorit in dieses Spiel geht.“ Für die HG Saarlouis spricht zumindest ganz klar der Heimvorteil in der am Samstag wohl ausverkauften Stadtgartenhalle.

"Die Neuen müssen sich an unsere Spielweise anpassen.“

Dass die HG Saarlouis im Gegensatz zum kommenden Gegner womöglich noch das ein oder andere Pflichtspiel braucht, um sich gänzlich einzuspielen, liegt an den fünf Neuzugängen. Vor zwei Wochen attestierte Gulbicki seiner Mannschaft noch Nachholbedarf in puncto Abstimmung und sagte: „Die Neuen müssen sich an unsere Spielweise anpassen.“ Kein Wunder, hat mit Andre Kropp (zu TuSEM Essen) beispielsweise einer der wichtigsten Spieler der vergangenen Saison den Verein verlassen. Sein Ersatz auf der Kreisläufer-Position heißt Insgars Dude und hat mit guten Leistungen in den Vorbereitungsspielen auf sich aufmerksam gemacht.

Gedanken in Saarlouis drehen sich um den Saisonstart

Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison war jedoch der Treffer eines anderen entscheidend: Der lange verletzte Christoph Wischniewski (Bänderverletzung im Sprunggelenk) bekam in der Verlängerung des Erstundenspiels im DHB-Pokal (35:34 bei VfL Eintracht Hagen) erstmals wieder Einsatzzeit und traf prompt zum vorentscheidenden 35:33. Mittlerweile hat er seine Verletzung gänzlich kuriert und ist am Samstag einsatzbereit. Nach dem glücklichen Einzug in die zweite Runde wartet dort der West-Drittligist TuS Ferndorf auf die HGS (22. September).

Bevor es soweit ist, drehen sich die Gedanken in Saarlouis um den Saisonstart – und um Korschenbroich: „Das ist eine klasse Mannschaft. Aber wenn wir am Samstag alles geben, dann können wir sie schlagen“, gibt sich Gulbicki zuversichtlich. Auch Danijel Grgic sieht seine Mannschaft „für die Runde gut gerüstet“ und glaubt an ihren großen Trumpf Zusammenhalt: „Dazu kommen der Wille und Glaube, unser Ziel zu erreichen. Wir sind nach wie vor eine junge, hungrige Mannschaft. Und auch die Neuzugänge wollen sich hier beweisen.“

Hintergrund

Die 2. Bundesliga Süd gibt es nur noch in der jetzt beginnenden Saison 2010/2011. Favoriten für die ersten Plätze sind in diesem Jahr der Bundesliga-Absteiger HSG Düsseldorf, der Bergische HC, der TV Bittenfeld und der TV Hüttenberg.

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