L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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2. Volleyball-Bundesliga: TBS schlägt Villingen 3:1

Saarbrücken. Der TBS Saarbrücken ist mit einem 3:1-Erfolg über Aufsteiger TV Villingen in die neue Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga der Frauen gestartet. Vor fast 200 Zuschauern zeigte das Team von Trainer Christian Thewes beim 25:15, 25:23, 23:25 und 25:18 eine starke Vorstellung. „Unsere Annahme-Spielerinnen haben sich von den Aufschlägen des Gegners nicht beeindrucken lassen“, sagte Thewes nach dem Sieg. „Und Tina hat dann richtig Tempo gespielt.“ Tina – das ist Zuspielerin Tina Alles, die am Samstag einen Gala-Tag erwischt hatte. Ihr Zuspiel war präzise und variabel, ihre Angriffs- und Blockaktionen fast immer erfolgreich. „Tina ist gereift“, lobte Thewes die ehemalige Düppenweilerin. „Früher hätte sie in solchen Spielen gerne überzogen. Diesmal hat sie einen guten Rhythmus gefunden.“

Beispielhaft für den „neuen“ TBS

Die „neue“ Tina Alles steht beispielhaft für den „neuen“ TBS. Nach dem Weggang von Hauptangreiferin Lisa Beinborn ist das Angriffsspiel variabler geworden. Für die ersten neun Punkte waren sechs verschiedene Spielerinnen verantwortlich. Während Maike Herrmann im vierten Satz beste Angreiferin war, sammelten in den ersten beiden Sätzen Janina Herrmann und Claudia Schneider die meisten Punkte. „Es liegt vielleicht daran, dass ich wieder auf der Diagonal-Position spielen kann“, sagte die angehende Ärztin Schneider. „Da fühle ich mich sehr viel wohler als in der Annahme.“


„Es war ein tolles Erlebnis“

Eben in der Annahme überzeugte Libero Natalie Dier. Für die Rückkehrerin vom TV Holz erfüllte sich am Samstag der sportliche Traum, in der 2. Liga spielen zu dürfen. „Ich bin ja hier zu Hause, darum war ich eigentlich kaum aufgeregt“, erzählte Dier, die 2009 als Zuspielerin den Zweitliga-Aufstieg des TBS miterlebte, dann aber den Verein verließ. Neu beim TBS ist Dajana Völz, die ebenfalls ihren ersten Einsatz in der 2. Liga feiern durfte. „Es war ein tolles Erlebnis“, sagte die Studentin, die als Außenangreiferin für einige Punkte sorgte. „Ich bin sehr erleichtert, dass es so gut geklappt hat.“ Trainer Thewes war mit seinen Neuen zufrieden: „Natalie hat gut gespielt, kann aber noch mehr, wenn sie sich das Leben nicht selbst schwer macht. Dajana hat positiv überrascht. Sie war unter der Woche krank, ihr Einsatz nicht sicher.“

Hingucker waren dagegen die Cheerleader

Sicher überrascht waren viele Stammzuschauer in der Bruchwiesenhalle über die Veränderungen im Umfeld. Rund ums Spielfeld musste eine durchgehende Werbebande installiert werden – dass sie fast ohne Werbepartner blieb, störte den optischen Eindruck. Auch dass es nach dem zweiten Satz eine längere Pause gibt, gehört zu den Neuerungen, über die man geteilter Meinung sein kann. Ein Hingucker waren dagegen die Cheerleader, die in den Pausen für Stimmung sorgten.

Das beste für die Stimmung war aber das Spiel des TBS – Natalie Dier brachte es auf den Punkt: „Ich hatte nach dem schwachen Pokalspiel versprochen, dass die Mannschaft in der Liga die Zuschauer unterhalten wird – ich denke, das ist uns gelungen.“

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