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20 000 Euro weg: Setzte Chef seinen Verein schachmatt?

Saarbrücken. Der Vorsitzende der Schachvereinigung 1970 Saarbrücken, Thomas T., steht unter Verdacht, seinen eigenen Verein um 20 000 Euro betrogen zu haben. Er soll Mietüberweisungen gestoppt und die Vereinskonten leergeräumt haben.

Das Ganze war im Januar aufgeflogen, als der Schatzmeister aus dem Urlaub zurückkehrte und die Konten der Schachvereinigung prüfte. Er musste feststellen, dass die Überweisungen der Miete für das Vereinsheim seit Oktober gestoppt sind und das Geld von den Konten abgehoben wurde – von dem Vorsitzenden. Mitgliedsbeiträge, Spenden und angesparte 10.000 Euro – alles weg! Der Verein erstattete Anzeige, die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den Schachclub-Chef wegen Untreue und Betrugs.
Dabei hätte der Schwindel viel früher auffallen müssen. T. sei nur deshalb zum Vorsitzenden gewählt worden, weil sich kein anderer fand. Außerdem sei es offensichtlich gewesen, dass er keiner geregelten Arbeit nachgehe, sagt Gerhard Ebel, Mitglied der Schachvereinigung. Ebel: „Es gab genügend Hinweise, wo man die Notbremse ziehen hätte müssen.“ Zum Beispiel, als T. die Bargeldkasse an sich genommen hatte und sich vom Schatzmeister den zweiten Schlüssel geborgt hätte. Als dieser sich mit T. treffen wollte, habe er die Termine platzen lassen.
Der Verdächtige soll im Dezember seine Wohnung gekündigt haben, sich aber noch in Saarbrücken aufhalten. szn/akl

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