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20.000 Besucher und Protest bei Jagdtag auf Linslerhof erwartet

Bis zu 20.000 Besucher werden an diesem Sonntag auf dem Linslerhof erwartet, wenn Roman Wüst zu den Jagd- und Naturtagen und der SR zur Landpartie bitten. Tierfreunde wollen dort gegen die Jagd demonstrieren.

Saarbrücken/Überherrn.
Kurz vor der mit Spannung erwarteten Landtagsdebatte über das umstrittene Jagdgesetz findet an diesem Wochenende auf dem Linslerhof eine Spitzenveranstaltung der Jagdfreunde statt, die auch zum Rahmenprogramm der SR 3-Veranstaltung „Landpartie“ gehört. Wie Roman Wüst, der Veranstalter der zweiten „Europäischen Jagd- und Naturtage“ der SZ erklärte, erwarte er am Sonntag „bis zu 20.000 Besucher“, nachdem bei der Premiere mehr als 10.000 Interessierte den Weg nach Überherrn auf den Linslerhof der Familie von Boch gefunden hätten.

Wüst betonte, dass es sich nicht um eine politische Kundgebung handele, sondern um die Darstellung der „Jagd im Konsens mit der Natur“. So würde neben der Jagdhundeausbildung ein weiterer Schwerpunkt auf der Greifvogel-Schau liegen. „Jagd ist Emotion und Glück, ist Wissen, Nachdenklichkeit und Schönheit. Jagd ist aber auch das Testen unserer dekadent gewordenen Sinne am sinnes-orientierten Wild, machtvolles Vorwärtsstürmen und damit ein ständiges Ringen von Leidenschaft und Vernunft“, schreibt Wüst im Internet (www.europaeische-jagdtage.de).

SR-Sprecher Peter Meyer betonte, dass der Sender mit der gemeinsamen Veranstaltung auf dem Linslerhof „nicht Partei für die Jagd ergreife“. SR 3-Moderator Eberhard Schilling (bekannt als „Alm-Ebi“) sagte, er gehe nicht auf den Linslerhof, um die Jagd hochleben zu lassen. „Das ist völliger Unsinn. Wir bilden das Leben auf dem Linslerhof ab“, so Schilling. Werner Wadle vom Verein Die Tierfreunde und Hartmann Jenal vom Verein Wildtier und Artenschutz kündigten eine Protestkundgebung vorm Linslerhof an. Der SR biete den Jägern eine ideale Plattform, ihr Hobby „als gesellschaftsfähig zu verkaufen“, hieß es. dik
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