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200 Euro Studiengebühren sind genug

Saarbrücken. Ob Studiengebühren beibehalten, gesenkt oder abgeschafft werden sollen wird unter saarländischen Studenten gerne diskutiert. 141 Kommilitonen äußerten sich im Rahmen einer Umfrage der SZ dazu. Das Ergebnis: Viele Studenten sind mit der momentanen Situation nicht zufrieden. 90 der befragten Studenten (63,8 Prozent) wünschten sich die Abschaffung der Gebühren. Alaa Mourad (24) aus Saarbrücken studiert Computer- und Kommunikationstechnik und hat das Ergebnis der Umfrage bereits geahnt: „Die meisten möchten keine Gebühren bezahlen. Der Betrag ist einfach zu hoch.“

Nur neun Studenten (6,8 Prozent) sprachen sich für die Beibehaltung der Gebühren aus. Der Rest ist nicht grundsätzlich dagegen, würde jedoch den Betrag verringern: 41 (29,1 Prozent) halten im Schnitt einen Betrag um 200 Euro für angemessen. Ein Student enthielt sich und schrieb zu der Frage: „Momentanen Betrag sinnvoll verwenden“.

Auch andere Kommentare auf den Fragebögen deuten darauf hin, dass Studenten mit dem Einsatz des Geldes nicht einverstanden sind. Immerhin sagen 110 Studenten (78 Prozent), dass sich die Rahmenbedingungen für ihr Studium seit der Einführung nicht verbessert haben. 25 (17,7 Prozent) bemerken eine Qualitätssteigerung.
 
„Studiengebühren können sinnvoll sein, wenn sie direkt für eine Verbesserung eingesetzt werden. Zum Beispiel müsste etwas dagegen getan werden, dass viele Kurse total überfüllt sind“, erklärt Marion Impekoven (20), Studentin des Faches Interkulturelle Kommunikation aus Saarbrücken. Sie gehört zu den 33 Studenten (23,4 Prozent), die grundsätzlich sagen, dass Investitionen im Sinne der Studenten die Gebühren rechtfertigen. „Es ist einfach schwierig, sich auf sein Studium zu konzentrieren und gleichzeitig zu arbeiten, um die Gebühren zu bezahlen“, versucht Fatima Lammabhi (21), Studentin der Computerlinguistik, aus Saarbrücken die Einstellung der Studenten zu erklären.
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