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2009 brachte Eberspächer dramatischen Rückgang der Umsätze

Esslingen. Der schwäbische Automobilzulieferer Eberspächer hat ein dramatisches Jahr 2009 hinter sich. Das auf Abgasanlagen und Fahrzeugheizungen spezialisierte Familienunternehmen geriet nach einem erdrutschartigen Umsatzeinbruch von einer Milliarde Euro tief in die roten Zahlen und verbuchte mit einem Minus von 63 Millionen Euro (2008: 42,9 Millionen Euro Gewinn) den größten Verlust in der fast 150jährigen Firmengeschichte. Nach einem scharfen Sparprogramm ist Eberspächer seit Ende 2009 aus den Verlusten raus.

Martin Peters, geschäftsführender Gesellschafter der Eberspächer Holding GmbH & Co. KG, sagte gestern bei der Vorlage der Jahresbilanz 2009 in der Esslinger Unternehmenszentrale: „Der Turnaround ist geschafft. Dank zusätzlicher Aufträge in neuen Markt- und Technologiefeldern gehen wir davon aus, dass wir 2012 wieder zu unserer alten Umsatzstärke zurückkehren.“ Das global tätige Unternehmen – in der Abgastechnik weltweit hinter Faurecia und Tenneco Nummer drei – stürzte infolge der Wirtschaftskrise um 40 Prozent auf 1,342 Milliarden Euro Umsatz ab (2008: 2,24 Milliarden Euro). Ohne durchlaufende Vormaterialposten betrug das Minus 33 Prozent.

Der Stellenabbau hielt sich mit sechs Prozent (minus 315 weltweit, davon 87 Stammarbeitsplätze in Deutschland und Wegfall von 400 Zeitarbeitsplätzen) auf 5260 Stammbeschäftigte in engen Grenzen. Die langsam anlaufende Elektrifizierung des Pkw (der dann keine Abgasanlage mehr benötigt) macht Eberspächer vorerst keine Sorgen: Der Verbrennungsmotor werde noch lange die Antriebe dominieren. Mittelfristig müsse Eberspächer wenigstens eine Rendite von drei Prozent nach Steuern erreichen. ur
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