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2013: Saarbrücker Zoll stellte 81 Kilo Hasch und 56 Kilo Marihuana sicher

Drogen und Betäubungsmittel

2013 stellten die Zoll-Beamten mehr als 81 Kilogramm Haschisch und 56 Kilogramm Marihuana sicher. Diese Mengen sind um ein Vielfaches höher als noch 2012. Außerdem gefunden wurden Kokain, Ecstasy und Amphetamine. Oft waren die Drogen in Fahrzeugen versteckt. In 1.126 Fällen zogen die Zollfahnder Medikamente aus dem Verkehr: Tabletten, gefüllte Spritzen, Flaschen und Döschen mit Inhalten, deren Stoffe nicht bekannt und deren Wirkungsweise nicht abzuschätzen ist.

Mehr als 6.000 Personen und fast 4.000 Fahrzeuge wurden im vergangenen Jahr kontrolliert. Es gab 800 Gesetzes-Verstöße. Besonders oft wurden Betäubungsmittel sichergestellt. Auch 189.552 geschmuggelte Zigaretten und rund 218 Kilogramm geschmuggelten Tabak fanden die Zöllner. Das sind rund 50.000 Zigaretten und 100 Kilogramm Tabak mehr als 2012. Und wie bereits in den vergangenen Jahren stellten sie verbotene Waffen und Munition sicher. 

Mehr als 2.300 Strafverfahren wegen Schwarzarbeit

Das Hauptzollamt Saarbrücken ist an den Standorten Kaiserslautern, Landau und Saarbrücken mit insgesamt rund 120 Mitarbeitern der Finanzkontrolle Schwarzarbeit vertreten und hat 2013 eine Schadenssumme von 13,8 Millionen Euro aufgedeckt. Es wurden über 2.300 Strafverfahren und fast 1.500 Bußgeldverfahren eingeleitet. Regierungsdirektor Hans Barth, der Leiter des Hauptzollamts Saarbrücken, zeigt sich auf der Pressekonferenz zufrieden mit seiner Mannschaft: "2013 war ein erfolgreiches Jahr für das Hauptzollamt Saarbrücken."

Die Aufgaben des Hauptzollamtes

Das Hauptzollamt Saarbrücken ist zuständig für das Saarland und das südliche Rheinland-Pfalz. Zu seinen Aufgaben gehört es, Einfuhrabgaben und Verbrauchsteuern zu erheben, den Warenverkehr zu überwachen und Betriebsprüfungen durchzuführen. Auf den Autobahnen und Landstraßen werden die Reisenden von den Zollbeamten nach mitgeführten Waren wie Tabak, Kraftstoff, Drogen oder Bargeld befragt. Neben den Grenzgebieten zu den europäischen Nachbarländern überwachen die 437 Beschäftigten auch die Flugverbindungen von und nach Saarbrücken und Zweibrücken.


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