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2:1: FCK stoppt Abwärtstrend

Kaiserslautern. Ein neuer Rasen ist wie ein neues Leben. Das scheint offenbar für Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern zu gelten. Doch es gab mehr Gründe für den 2:1-Sieg am Samstag über den SC Freiburg als den neuen Rasen des Fritz-Walter-Stadions. Denn dieses 2:1 von Erwin Hoffer mit der letzten Ballberührung des Spiels mag zwar glücklich und von einem Stellungsfehler begünstigt gewesen sein. Aber es war auch eine notwendige Korrektur zugunsten des Kräfteverhältnisses in einem Spiel, für das der FCK schlichtweg mehr getan hatte.



Vor 41 015 Zuschauern

Im Lauterer Sturm, wo Hoffer und Adam Nemec für den verletzten Srdjan Lakic spielten, und im Tor, wo der Bachemer Kevin Trapp den grippekranken Tobias Sippel vertrat, hatte es Umstellungen gegeben. Die Kaiserslauterer spielten vor 41 015 Zuschauern zu Beginn gut, hatten Chancen – und gerieten durch ein Eigentor von Nemec in Rückstand (21. Minute). „Das ist schon ein Moment, wo man kurz zusammenzuckt“, fühlte sich Christian Tiffert an die vergangenen Wochen erinnert.

Aber nach einigen hilfesuchenden Minuten drängte sich der FCK zurück ins Spiel. Als der wiedergenesene Ivo Ilicevic, der zuvor immer wieder um ein flaches Anspiel gebettelt hatte, endlich flach angespielt wurde, zeigte er, warum er das so wollte. Ein Haken, eine scharfe Flanke in die Mitte, und Nemec lenkte den Ball mit dem langen Bein ins Tor (34.), auch wenn er zugab: „Ich habe den Ball schlecht getroffen.“

„Ich war mich gerade am Umziehen, da hat der Trainer gesagt: Du spielst.“

Danach hatten die Freiburger zwar „bei den Großchancen ein Plus“, wie FCK-Trainer Marco Kurz sagte, aber wenn die wandelnde Torgefahr, Papiss Demba Cissé, einmal auftauchte, war der Saarländer Trapp zu Stelle. Der nicht unvorbereiteter in sein erstes Bundesliga-Spiel hätte gehen können: „Ich war mich gerade am Umziehen, da hat der Trainer gesagt: Du spielst.“ Und er spielte so, als würde er das üblicherweise nicht nur in der Regionalliga tun. Mal warf er sich dem anstürmenden Cissé entgegen, mal hielt er mit einem überragenden Reflex. So wie sich das sein Trainer erwartet hatte: „Mich wundert die Leistung nicht. Er hat uns das Unentschieden gehalten.“

Ein Unentschieden, aus dem Erwin Hoffer dann noch den ersten Sieg der Rückrunde machte. Ein Sieg, dessen psychologische Bedeutung kaum größer sein könnte, wie Mathias Abel betonte: „Das wichtigste ist, dass sich der ganze Aufwand auch lohnt.“

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