A620 Saarlouis - Saarbrücken Zwischen AS Saarbrücken-Luisenbrücke und AS Saarbrücken-Bismarckbrücke in beiden Richtungen mit Hochwasser ist zu rechnen Eine Einrichtung der Hochwasserumfahrung auf der A 620 für den späten Nachmittag/ Abend kann zur Zeit nicht ausgeschlossen werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Fahrzeuge vorsorglich nicht im Umfahrungsbereich/ Gefährdungsbereich abzustellen und die mögliche Sperrung in die Fahrzeit einzuberechnen. (11.12.2017, 16:21)

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25 Jahre: Saarbrücker Entwicklungsgesellschaft GIU feiert

Vor 25 Jahren wurde die Entwicklungsgesellschaft GIU gegründet, um einer heruntergekommenen Industriebrache neues Leben einzuhauchen. Inzwischen ist die GIU auch außerhalb des Landes aktiv.

Vor 25 Jahren wurde die Entwicklungsgesellschaft GIU gegründet, um einer heruntergekommenen Industriebrache neues Leben einzuhauchen. Inzwischen ist die GIU auch außerhalb des Landes aktiv.

Saarbrücken. Am Anfang stand eine heruntergekommene Industriebrache. Die Stadt Saarbrücken musste ein Areal im Stadtteil Burbach sanieren, das den Stadtplanern schlaflose Nächte bescherte. Es war das Gelände der ehemaligen Drahtseilerei Heckel, die trotz eines verzweifelten Überlebenskampfs 1983 geschlossen wurde. 1984 entschloss sich der Saarbrücker Stadtrat dazu, dort das „Saarbrücker Innovations- und Technologiezentrum (SITZ)“ zu errichten. Wenige Monate später wurde die Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU) gegründet. Ihr wurde die Aufgabe übertragen, das problembeladene Gelände zu entwickeln und zu betreuen. Das ist jetzt 25 Jahre her. Diesen runden Geburtstag feiert die GIU heute im E-Werk auf den Saarbrücker Saarterrassen.

Vorhaben wurde eine Erfolgsgeschichte

„Technologiezentren für junge Unternehmen waren damals rar auf der bundesdeutschen Landkarte“, erzählt Jürgen Schäfer, der heute die GIU als Geschäftsführer leitet. Blaupausen gab es nicht. Das Vorhaben wurde eine Erfolgsgeschichte. Seit 2002 heißt das SITZ IT-Park Saarland. Inzwischen sind dort 76 Unternehmen angesiedelt, in denen 1400 Menschen arbeiten.

Im Jahr 1995 hatte die Gesellschaft einen noch größeren Brocken vor der Brust. Das Gelände der ehemaligen Burbacher Hütte sollte neu genutzt werden – 100 Hektar Industriebrache. Inzwischen ist das Areal, das heute Saarterrassen heißt, zu 90 Prozent saniert und vermarktet. 156 Firmen haben dort ihre Heimat. 2100 Arbeitsplätze wurden geschaffen und gesichert. Als weitere Sanierungsflächen kamen später das ehemalige Bahn-Ausbesserungswerk in Burbach (1999) und das „Quartier Eurobahnhof“ hinzu.

Auch außerhalb des Landes im Geschäft

Inzwischen ist die Tochtergesellschaft der Stadt Saarbrücken auch in anderen saarländischen Kommunen und außerhalb des Landes im Geschäft. 2002 begann die GIU damit, das Entwicklungsprojekt Petrisberg in Trier in Angriff zu nehmen. Dort stand vorher eine französische Kaserne. Schon 2004 fand dort die Landesgartenschau statt. Heute findet man auf dem Petrisberg neben einem Wissenspark „hochwertigen Wohnraum“, erzählt Schäfer. Um weiterhin dabei zu sein, hat sich die GIU mit 25 Prozent an der Entwicklungsgesellschaft Petrisberg (EGP) beteiligt. Im Saarland unterstützt die GIU zurzeit die Stadt Neunkirchen dabei, ihr Projekt „City Nord“ zu verwirklichen.

Dort geht es in erster Linie um eine neue Nutzung der Bliespromenade. Auch für Rehlingen-Siersburg und Perl arbeitet die GIU an Entwicklungskonzepten – ebenso für die hessische Stadt Nidderau. „Aus allen diesen Projekten lernen wir“, sagt Schäfer. „Dieses Wissen hilft uns dann wieder für Vorhaben in Saarbrücken.“ Insgesamt beschäftigt die GIU rund 50 Mitarbeiter.

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