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266 000 Euro erschwindelt? Trio vor Gericht

Symbolfoto.

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Eine 22-Jährige, ihr Freund (25) und ihr Vater (51) stehen seit gestern wegen Betruges vor dem Landgericht Saarbrücken. Sie sollen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen von zwei Frauen aus Merzig und Schwalbach große Geldsummen erschwindelt haben. Der Gesamtschaden beträgt laut Anklage 266 000 Euro. Der 25-Jährige, der in Merzig ein Teppichgeschäft betreibt, gewann das Vertrauen seines Opfers aus Merzig. Er erzählte ihr, er brauche Geld, um einen Container mit Teppichen zu transportieren, um seinen Bruder frei zu bekommen, der im Iran im Gefängnis sitze, und um weitere Filialen in der Schweiz zu eröffnen. Die Frau gab ihm ein privates Darlehen. Mit immer neuen Geschichten gelang es dem Betrüger, noch mehr Geld zu erschwindeln. Das Betrüger-Trio erhielt so 245 000 Euro. Als sich in einem Fall die Geldübergabe verzögerte, dachten die Angeklagten, die Frau habe die Polizei eingeschaltet, und setzten sich ab. Im Falle der geschädigten Frau aus Schwalbach erzählte der 51- Jährige, er brauche 15 000 Euro, um einen Anwalt zu bezahlen. An sein Vermögen in Liechtenstein komme er wegen der Trennung von seiner Frau nicht heran. Das Opfer glaubte die Geschichte und gab ihm das Geld, der Mann forderte weitere Beträge. Die Mitangeklagten – seine Tochter und deren Freund – gaben vor, dem 51- Jährigen das Geld in Liechtenstein zu überbringen, und bekamen so von der Frau weitere 6000 Euro. Am ersten Verhandlungstag wurde hinter verschlossenen Türen über einen Deal bei Geständnis verhandelt. Am Freitag wird die Verhandlung fortgesetzt. 
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