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27 Mio. € für Stadion-Umbau: Lohnt das für den Ludwigspark?

Im alten Ludwigspark bröckelte die Farbe an jeder Ecke.

Im alten Ludwigspark bröckelte die Farbe an jeder Ecke.



Saarbrücken. Das Saarbrücker Ludwigsparkstadion ist der größte Posten im Investitionsprogramm des städtischen Gebäudemanagementbetriebes (GMS) aus den Bereichen Sport und öffentliche Einrichtungen, den die Verwaltung am Mittwoch dem Sportausschuss des Stadtrats vorgestellt hat. Für das laufende und das kommende Jahr sind eine halbe Million Euro Planungskosten für das Stadion aufgeführt. Für 2013 zusätzlich eine Verpflichtungsermächtigung von 27 Millionen Euro. Ab 2014 soll das in die Jahre gekommene Stadion umgebaut werden. Künftig soll es dort nicht nur publikumswirksamen Sport am Wochenende geben. Dank einiger „Funktionsräume“ soll der Ludwigspark das ganze Jahr über genutzt werden.

Wie das konkret aussehen wird, soll die Öffentlichkeit aber erst nach der Auswertung der mit Spannung erwarteten Machbarkeitsstudie in einigen Wochen erfahren. Die Kommunalpolitiker wollten von Dezernent Harald Schindel (Linke) während der Ausschuss-Sitzung wissen, warum im GMS-Investitionsplan 27 Millionen für den Umbau aufgeführt seien. Der schlüsselte auf, dass der Gesamtbetrag aus dem städtischen Anteil von elf Millionen Euro und dem Beitrag des Landes bestehe, aber komplett im GMS-Plan aufgeführt werden müsse.

Sparpotenzial hat der Dezernent in dem Plan gefunden – und zwar bei der Feuerwehr, bei der er bislang stets vor Einsparungen warnte. Er glaubt wie der Amtsleiter der Berufsfeuerwehr, Josef Schun, dass ein Sandlager für die Feuerwehr günstiger als 100 000 Euro sein müsse. Ein solcher Posten taucht in der GMS-Vorlage für die Freiwillige Feuerwehr St. Johann auf. Gemeinsam mit GMS wollen Schindel und Schun diese günstigere Lösung in den kommenden Tagen erarbeiten.


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