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3. Fußball-Liga: SV Elversberg will Aufgebot reduzieren

Der neue Trainer des Drittligisten SV Elversberg, Dietmar Hirsch, will das »zu große« Aufgebot verkleinern.

Der neue Trainer des Drittligisten SV Elversberg, Dietmar Hirsch, will das »zu große« Aufgebot verkleinern.

Die SV Elversberg ist unter ihrem neuen Trainer Dietmar Hirsch in der 3. Fußball-Liga auf der Überholspur – sechs Spiele, fünf Siege. Eine bärenstarke Bilanz. Doch Hirsch ist noch nicht zufrieden, will vor allem das fast 30 Spieler starke Aufgebot reduzieren, um besser trainieren zu können. „Selbst wenn ich Elf gegen Elf spielen lasse, müssen einige zuschauen. Der Kader ist einfach zu groß“, sagt Hirsch.

Keine Änderung im Tor

Der Trainer hat angekündigt, Ende des Monats den Profis, mit denen er nicht mehr plant, Bescheid zu sagen. Um ihnen ausreichend Zeit für die Vereinssuche und einen Wechsel im Winter zu geben. Nur: Wer wird das sein? Mit den Torhütern Kenneth Kronholm, Morten Jensen und Daniel Kläs hat der Verein die gewünschten drei Schlussmänner, und daran wird sich auch nichts ändern.

Mélisse muss deutsch lernen

Im Defensivbereich sind Kapitän und Innenverteidiger Timo Wenzel, Innenverteidiger Bernard Itoua, der defensive Mittelfeldspieler Lukas Billick (spielte zu Saisonbeginn auch Innenverteidiger)und Außenverteidiger Marc Groß gesetzt. Außenverteidiger Chris Wolf erlitt am Samstag beim 1:0-Sieg gegen den MSV Duisburg einen Knöchelbruch, aber auch er zählt zu den Stammspielern. Sebastian Wolf kann Innen- und Außenverteidiger spielen, fehlt im Aufgebot aber wegen eines Kreuzbandrisses bereits ein halbes Jahr. Aber Wolf war unantastbarer Stammspieler und wird seine Chance wohl wieder bekommen.

Bleiben im Defensivbereich noch die beiden linken Außenverteidiger Bryan Mélisse und Marcel Schug. Mélisse zeigte zu Beginn der Runde ordentliche Leistungen, spielte aber unter Trainer Hirsch nur einmal von Beginn an. „Bryan lernt gerade deutsch, kann aber noch nicht richtig sprechen oder verstehen. Das ist ein Problem“, erklärt der Trainer. Schug setzte er zwar in den beiden vergangenen Partien fast über die ganze Distanz ein, doch er war ein Unsicherheits-Faktor. Von beiden wird sich die SVE wohl nicht trennen, von einem eventuell schon.

Überangebot in Zentrale

Im Mittelfeld zählen Dominik Rohracker und Milad Salem wohl zu den stärksten Außenspielern der Liga. Hinzu kommen neben Billick im defensiven Mittelfeld Muhittin Bastürk und Torsten Reiß (nach Innenbandanriss im Aufbautraining), die ebenfalls zu den Stammspielern zu zählen sind. Mit Salif Cissé und Frederick Kyereh hat die SVE zwei talentierte Eigengewächse in ihren Reihen, die sicher nicht weggeschickt werden. Bleiben Nico Zimmermann, Daniel Jungwirth, Marc Gallego, Christian Grimm, Gianni Gotthardt, Alexander Buch und Alexander Schmieden. Alle sieben spielen bei Hirsch kaum eine Rolle.

Schmieden und Gotthardt wurden als Perspektivspieler geholt, sind unter 23 Jahren alt (vier Spieler im Kader zu jedem Spiel müssen unter 23 Jahre alt sein), und beide spielen auch in der zweiten Mannschaft. Buch hat noch kein Saisonspiel gemacht und hat seit Monaten muskuläre Probleme. Zimmermann und Jungwirth waren zuletzt nicht einmal im Kader. Allerdings hat Zimmermann im Sommer einen Dreijahresvertrag unterschrieben und wurde in der Offensive als Führungsspieler verpflichtet. Jungwirth war in der vergangenen Saison eine Schlüsselfigur, davon ist bislang aber nichts zu sehen. Grimm kann auf der Außenbahn in Topform ähnlich auftrumpfen wie Salem. Gallego ist ein Allrounder, der auch Außenverteidiger spielen kann. Zimmermann, Grimm, Gallego, Jungwirth und Buch – bis zu drei könnte es treffen.

Feiersinger auf der Kippe

Im Sturm wird Felix Luz immer stärker und ist gesetzt. Felix Dausend ist zur Zeit Einwechselspieler Nummer eins im Sturm und traf gegen RB Leipzig als Joker zum 1:0-Sieg. Kevin Feiersinger wird nach seinem Kreuzbandriss einfach nicht fit und spielt keine Rolle bei Hirsch. Angelo Vaccaro hat in dieser Saison zwar zweimal getroffen, bekommt bei Hirsch allerdings auch nur Kurzeinsätze. Die Trennung von Feiersinger ist wahrscheinlich.

Hirsch hält sich da allerdings bedeckt, nennt keine Namen. „Jeder Spieler hat ja jetzt noch Zeit, sich zu beweisen“, sagt er. Denkbar also, dass die Leistungsentwicklung in den kommenden zwei, drei Wochen entscheidend sein wird – zumindest bei denen, die ohnehin auf der Kippe stehen.
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