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3. Liga: 1. FC Saarbrücken am kommenden Freitag zu Gast bei Dynamo Dresden

Dresden. Vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken am kommenden Freitag, 19 Uhr, ist Fußball-Drittligist Dynamo Dresden noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden. Die Sachsen haben Stürmer Alexander Esswein vom VfL Wolfsburg verpflichtet. Der 20-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvvertrag. Besonderheit: Ablöse (über die Höhe wurde Stillschweigen vereinbart) und Gehalt werden von einer Sponsorengruppe ermöglicht. „Ohne sie wäre die Verpflichtung nicht möglich gewesen, denn unser Spieler-Etat war ausgeschöpft“, sagt Dynamo-Geschäftsführer Volker Oppitz. Der Club holt Spieler, Sponsoren übernehmen das Finanzielle: ein Geschäftsmodell, dass Manfred Ommer beim FC Homburg in ähnlicher Form erfunden hat und das beim FCS auf Interesse stößt. „Diese lobenswerte Aktion könnte auch in unserer Region Modelcharakter erlangen“, sagt Präsident Horst Hinschberger, der seinerseits auf Sponsorensuche für eine Offensivverstärkung ist.



Dresdens neuer Stürmer stammt aus Worms. In Wolfsburg wurde Esswein vornehmlich in der Regionalliga-Mannschaft eingesetzt (41 Spiele, vier Tore). Bei den Profis kam er zu acht Einsätzen. „Ich sehe den Schritt in Liga drei als große Chance an, denn Dynamo ist ein Verein, der nicht in diese Liga gehört“, sagt der deutsche U20-Nationalspieler: „Spricht man über Dynamo, hört man immer zuerst von den tollen Fans und dem geilen Stadion.“ Beides wird der FCS am Freitag kennenlernen. Dynamo liegt mit einem Punkt mehr einen Platz vor dem Tabellen-13. aus dem Saarland. „Für uns ist die Begegnung kein Brisanzspiel“, sagt Thomas Geithner, Pressesprecher der Polizeidirektion Dresden vor dem Hintergrund der Ausschreitungen nach dem 7:0 des FCS bei Carl Zeiss Jena (wir berichteten): „Zwischen beiden Vereinen gibt's keine so genannte Fanfeindschaft. Wir erwarten etwa 250 Gäste aus dem Saarland, die wir begleiten werden. Durch die Möglichkeiten in unserem modernen Stadion sollte es keine Probleme geben.“
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