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3. Liga: Saarbrücken spielt 1:1 bei Stuttgart II

Stuttgart. Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken bleibt auch im 16. Liga-Spiel in Folge ungeschlagen. Beim VfB Stuttgart II kamen die Saarländer am Freitagabend zu einem allerdings eher schmeichelhaften 1:1 (1:1).

FCS-Trainer Jürgen Luginger vertraute zunächst der Mannschaft, die sich am vergangenen Dienstagabend gegen Werder Bremen II zu einem mühsamen 2:0-Erfolg quälte. Auch Verteidiger Mark Lerandy war trotz Außenbandanriss im Sprunggelenk mit von der Partie – genau wie 600 blau-schwarze Fans. Die sahen einen guten Start ihrer Mannschaft.

Nach 55 Sekunden rauschte ein Schuss von Kapitän Stephan Sieger knapp über die Querlatte. Saarbrücken kontrollierte die Begegnung, Stuttgart traf. Die FCS-Abwehrspieler Christian Eggert und Kai Gehring konnten Soufian Benjamina noch am Torabschluss hindern, gegen den Nachschuss von Tobias Rathgeb flach ins Eck war Enver Marina im FCS-Tor dann aber machtlos – das 0:1 in der 10. Minute.

Der FCS brachte in der Folgezeit mit haarsträubenden Fehlern im Spielaufbau die bis dahin harmlosen Gegner nun immer besser ins Spiel. Schüsse von Manuel Janzer (25., 31. Minute) gingen knapp vorbei, bei den Versuchen von Christoph Hermlein (34.) und Benjamina (35.) reagierte Marina glänzend. Und als der FCS-Torwart bei einem Schuss Benjaminas geschlagen war, kratzte Eggert den Ball von der Linie (38.).

Saarbrücken fand nicht mehr statt – bis zur 45. Minute. Nach einem Seitenwechsel von Manuel Laux brachte Sven Sökler den Ball fest und flach vors Tor, Stephan Sieger hielt den Fuß hin – plötzlich stand es 1:1.

„Der FCS nimmt die Zweikämpfe nicht richtig an", sagte zur Pause der Ex-Saarbrücker Manuel Zeitz, der unter den Zuschauern war: „Man kann sich bei Enver bedanken, dass man nicht klar zurückliegt." Zeitz hat nach überstandenem Muskelfaserriss am Dienstag wieder das Mannschaftstraining beim Bundesligisten 1. FC Nürnberg aufgenommen.

Sieben Minuten waren in Halbzeit zwei gespielt, als der FCS plötzlich die Chance zum Siegtor bekam. Nach einem Eckball von Sökler spielte Raphael Holzhauser den Ball mit der Hand. Schiedsrichter Thomas Stein aus Homburg/Main gab Strafstoß. Sieger schoss nach links, aber zu schwach – und so hatte Torwart André Weis keine Mühe, den Elfmeter zu parieren. Der FCS wirkte danach aber konzentrierter, zog das Spiel in die Breite, war Sicherer im Passspiel – ohne aber Druck aufbauen zu können. Da auch Stuttgart nichts mehr zuzusetzen hatte, blieb es beim 1:1. „Nach der ersten Halbzeit war das Ergebnis wirklich glücklich", gestand Luginger. Eggert sah es pragmatisch: „Mund abwischen und weiter."
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