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3. Liga, wir kommen: 1. FC Saarbrücken nach 2:1 gegen Düsseldorf vor dem Aufstieg

Von SZ-Mitarbeiter Patric Cordier

Acht Punkte Vorsprung bei nur noch drei ausstehenden Spielen – die Ausgangsposition des 1. FC Saarbrücken nach dem 2:1 gegen Düsseldorf II ist komfortabel. Marc Lerandy und Nico Zimmermann trafen.

Saarbrücken.
6400 Zuschauer im Saarbrücker Ludwigsparkstadion feierten am Sonntag den 2:1 (1:0)-Erfolg des 1. FC Saarbrücken über Fortuna Düsseldorf II schon wie die Meisterschaft in der Fußball-Regionalliga West. „Ich gratuliere dem FCS von ganzem Herzen zum Aufstieg“, sagte auch Gästetrainer Goran Vucic. „Es gibt noch nichts zu feiern, denn es ist noch nichts entschieden“, lehnte FCS-Trainer Dieter Ferner trotz acht Punkten Vorsprung bei nur noch drei ausstehenden Partien jedwede Gratulation ab: „Wer hier schon meint, mit dem offenen Auto durch die Stadt fahren zu müssen, bekommt Ärger mit mir.“

Starke Abwehr der Düsseldorfer

Saarbrücken kontrollierte fast über 90 Minuten die Partie, versuchte mit vielen Ballkontakten die Lücke in den beiden sehr tief stehenden Viererketten der Fortunen zu finden. „Das war sehr schwer, weil sie sich weit zurückgezogen haben“, erklärte FCS-Stürmer Velimir Grgic, „ich war heilfroh, als wir das 1:0 gemacht haben.“ Nach einem Foul an Nico Weißmann gab Bundesliga-Schiedsrichter Lutz Wagner Freistoß für die Saarländer. Nico Zimmermann zirkelte den Ball vom rechten Strafraumeck an den zweiten Pfosten. Fortunas Torwart Maximilian Schulze Niehues segelte unter der Flanke durch, und Marc Lerandy musste aus zwei Metern nur noch die Stirn hinhalten – die Führung nach 38 Spielminuten.

Der lange Schlussmann der Rheinländer war im Hinspiel noch überragend, diesmal erwischte er einen rabenschwarzen Tag. Denn auch das 2:0 (64.) ging klar auf seine Kappe.


Freistoß zum 2:0

Spielmacher Zimmermann, der sich seit Wochen in ausgezeichneter Form präsentiert, schoss nach einem Foul an ihm selbst den fälligen Freistoß aus 25 Metern flach aufs Tor. Der nicht einmal so harte Aufsetzer rutschte Schulze Niehues durch die Finger. Drei Minuten nach dem 2:0 sah dann Düsseldorfs Andreas Altenbeck nach Notbremse am Saarbrücker Markus Fuchs die Rote Karte. Fuchs hatte den Vorzug vor Michael Petry erhalten, Caner Metin spielte für Lukas Kohler (krank) und Jonathan Zydko ersetzte den gesperrten Alexander Otto.

Saarbrückens Torwart Enver Marina verlebte bis zur 87. Minute einen ruhigen Arbeitstag. Dann tauchte Marco Königs sechs Meter vor dem FCS-Tor auf und prallte mit dem herausstürzenden Marina zusammen. Schiedsrichter Wagner zeigte sofort auf den Punkt. Düsseldorfs Ben Abelski trat an und traf zum 1:2-Endstand. „Wir können das Bier schon mal kalt stellen“, sagte Veli Grgic lachend, „aber getrunken wird erst nächsten Samstag.“ Dann könnte der FCS mit einem Sieg beim Bonner SC endgültig alles klar machen.

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