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3.Liga: FCS verliert gegen Erfurt

Saarbrücken. Die Heimserie des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken ist beendet. Nach der 0:2-Niederlage gegen Rot-Weiß Erfurt verließen die Saarländer am Samstag erstmals seit Januar 2011 das Ludwigsparkstadion ohne Punktgewinn. Und das völlig zu recht. „Wir waren in der ersten Halbzeit richtig schlecht“, gestand Kai Gehring, der auf seiner linken Abwehrseite enorme Probleme hatte. „Marcel Reichwein zog immer aus dem Zentrum nach außen, und gegen zwei hat man es dann schwer“, erklärte Gehring. Die Unterzahl entstand, weil Marius Laux auf links zu wenig nach hinten arbeitete. Doch der ehemalige Offenbacher setzte – anders als seine Kollegen Manuel Stiefler und Sven Sökler – zumindest in der Offensive Akzente. Nach 120 Sekunden hatte Laux die große Möglichkeit zur Führung. Sein Direktschuss nach Flanke von Martin Forkel konnte Bernd Rauw gerade noch so abblocken.

Die Gäste waren kaltschnäuziger, trafen mit dem ersten Angriff. Gehring leitete mit einem unnötigen Foul an der Eckfahne die Gästeführung ein. Der Ex-Saarbrücker Olivier Caillas brachte den Freistoß in die Mitte, wo sich Gehring und der ebenfalls blasse FCS-Kapitän Stephan Sieger gegenseitig behinderten. Joan Oumari nahm das Geschenk dankend an und drosch den Ball aus neun Metern zum 0:1 in den Winkel (9.  Minute). „Das kann einfach nicht sein, da müssen wir konsequenter klären“, schimpfte Torwart Enver Marina.



Neben Marina zeigte nur Martin Forkel vor 6104 Zuschauern die Leistung, die den FCS in den vergangenen Wochen an die Tabellenspitze geführt hatte. „Wir wollten eigentlich richtig Gas geben“, sagte Forkel, „viel Zählbares kam dabei aber nicht heraus, obwohl wir auch unsere Möglichkeiten hatten.“ Die größte Möglichkeit zum Ausgleich hatte Sven Sökler. Nach einem vermeintlichen Foul an Sieger gab Schiedsrichter Robert Kempter (Sauldorf) Strafstoß. Erfurts Torwart Andreas Sponsel ahnte die Ecke und machte mit seiner Parade Söklers rabenschwarzen Tag komplett. „So ein Elfmeter ist ein Knackpunkt in einem Spiel, aber da gibt es keine Vorwürfe“, betonte FCS-Trainer Jürgen Luginger, „wir sind wieder auf dem Boden der Tatsachen zurückgekehrt.“

Nach dem Wechsel berannte der FCS zwar das Erfurter Tor, echte Torchancen blieben aber Mangelware. Saarbrücken zeigte zu wenig Kombinationsfußball, schlug selbst in Überzahl (Caillas hatte in der 70. Minute wegen unsportlichen Verhaltens Gelb-Rot gesehen) zu viele lange Bälle. Die Thüringer konterten geschickt. Zehn Minuten vor Schluss konnte Christian Eggert Denis Weidlich nur durch Foul bremsen. Den berechtigten Strafstoß verwandelte Nils Pfingsten-Reddig zum 0:2-Endstand. „Unterm Strich war es ein verdienter Erfolg“, freute sich der gebürtige Saarländer Caillas über den ersten Auswärtserfolg der Erfurter in dieser Saison.
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