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3:1: 1. FC Saarbrücken schlägt Babelsberg

Saarbrücken. Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken hat seine Rekordserie auf acht Siege in Folge ausgebaut.

Saarbrücken. Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken hat seine Rekordserie auf acht Siege in Folge ausgebaut.

Saarbrücken. Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken hat seine Rekordserie auf acht Siege in Folge ausgebaut. Am Samstag gewann der FCS vor 5000 Zuschauern im Ludwigsparkstadion gegen den Mitaufsteiger SV Babelsberg mit 3:1 (1:1). Julian Prochnow hatte die Gäste nach 34 Minuten in Führung gebracht, Manuel Stiefler sorgte noch vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Tim Sönder (Kiel) für den Ausgleich. Markus Fuchs mit einem sehenswerten Volley-Lupfer (55.) und nach schöner Vorarbeit von Abdul Kizmaz (90.) entschied mit einem Doppelpack die Partie.



„Manuel Zeitz“-Sprechchöre

Doch das alles wurde bei strahlendem Sonnenschein von den großen Emotionen des Nachmittags in den Schatten gestellt. Schon nach 51 Minuten gab es erstmals „Manuel Zeitz“-Sprechchöre. Als der 20-jährige Publikumsliebling, der zum 1. FC Nürnberg wechseln wird, nach 88 Minuten ausgewechselt wurde, folgten stehende Ovationen. „In meinem Kopf spielt alles verrückt, ich musste die ganze Zeit mit den Tränen kämpfen“, erzählte der Großrosseler, der diesen Kampf beim Abschied von seinen Fans später noch einige Male verlor. „Es tut sehr weh, diese tolle Mannschaft zu verlassen. Ich hatte hier nicht nur 25 Kollegen, ich habe 25 Freunde“, sagte Zeitz. Sein bester Freund, Marcus Mann, bekam seinen großen Abschied zwei Minuten später. Es gab viel Applaus und keinen einzigen Pfiff für den Kapitän, der zum SV Wehen/Wiesbaden wechselt. „Ich bin allen dankbar, die mich so verabschiedet haben“, sagte Mann mit tränengeröteten Augen: „Im Moment der Auswechslung hat es sehr weh getan. Jetzt kann ich sagen, es ist ein schöner Tag.“

Nico Zimmermann zu Eintracht Braunschweig?

Mit Christoph Buchner und Nabil Dafi durften zwei weitere Spieler, die den Verein verlassen werden, noch einmal vor eigenem Publikum mitspielen. „Diese Jungs haben alle einen tollen Charakter und werden ihren Weg gehen“, sagte FCS-Trainer Jürgen Luginger, „Manuel und Marcus haben es sich verdient, noch einmal alleine von den Fans gefeiert zu werden.“ Diesen Genuss gönnte Luginger auch Nico Zimmermann. Der Spielmacher, der um seine sportliche Zukunft seit Wochen ein Geheimnis macht, ging nach 77 Minuten. Und weil er weiter schweigt, sprach der Trainer: „Vom Gefühl her glaube ich nicht, dass wir Nico halten können.“ Nach Informationen führt Zimmermanns Weg zum kommenden Zweitligisten Eintracht Braunschweig. cor

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