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3,5 Kilometer Lärmschutz für Roden und Fraulautern

Nachrichten aus der Region Saarlouis.

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In Kürze sollen die Bürger in zwei Veranstaltungen darüber informiert werden. Dort sollen sich Bürger dazu äußern, ob sie die Wand wollen, und ob sie Probleme für ihre Häuser befürchten. Die Bahn will jetzt mit den Planungen beginnen und die Wand 2016 bauen. Die Kosten werden etwa fünf Millionen Euro betragen. Hinzu kommt ein Angebot für zusätzlichen passiven Lärmschutz an vielen Häusern.

Wo nach einem Gutachten, das die Bahn bezahlt, Lärmschutz durch neue Fenster, Dachdämmung und spezielle Lüfter, die das Fensterkippen erübrigen, nötig ist, übernimmt die Bahn 75 Prozent aller Kosten. 25 Prozent zahlt der Hauseigentümer selbst. Verbindlich zustimmen muss er erst, nachdem die Kosten aufgrund regionaler Ausschreibungen genau ermittelt wurden. Möglich ist das aber nur für Häuser, die vor dem 1. April 1974 gebaut wurden, als das Bundesimmissionschutzgesetz (BImSchG) in Kraft trat.

Für den Bahn-Schallschutz stellt der Bund seit 2007 jährlich 100 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Hintergrund ist die erwartete Zunahme im Güterverkehr auf der Schiene. Ab 1500 Ortsdurchfahrten ist laut Bahn lärmtechnisch zu sanieren. Saarlouis stelle dabei eine der größeren Maßnahmen dar. Alle Abschnitte der Lärmschutzwand für Fraulautern und Roden sind zunächst mit drei Metern Höhe geplant. Die Wände verlaufen im Abstand von 3,30 Metern zur Schiene. Probleme könnte es dort geben, wo der Abstand von Hauswand zu Schiene sehr gering ist. Um Verschattung zu verringern, können hier laut Bahn auch transparente Bauelemente verwendet werden. we
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