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350 Arbeitsplätze in Homburg gefährdet

Der Betriebsrat sei in dieser Woche informiert worden, dass ein Personalabbau bevorstünde. 350 Arbeitsplätze sollten in den nächsten Monaten in Homburg wegfallen. Auszubildende würden nur dann übernommen werden, wenn im Gegenzug weitere Mitarbeiter abgebaut werden. Vor diesem Hintergrund sei die Übernahme von weiteren 24 Auszubildenden gefährdet. Bis zu 250 betriebsbedingte Kündigungen seien möglich.

Der Betriebsrat und die IG Metall sprachen sich gegen betriebsbedingte Kündigungen aus. Ralf Reinstädtler, Bevollmächtigter der IG Metall HomburgSaarpfalz, sagte: ’’Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht verhandelbar." Die schwierige Auftragssituation könne durch Kurzarbeit und andere betriebliche Maßnahmen überbrückt werden. Auch Wirtschaftsminister Joachim Rippel forderte den Konzern auf, vorhandene Spielräume zu nutzen, die seiner Meinung nach vorhanden seien: "Ich appelliere an die Konzernführung die Krise mit der Belegschaft zu meistern und dabei die Möglichkeiten der Kurzarbeit in Verbindung mit angemessenen Qualifikationsmaßnahmen auszuschöpfen."

Heute findet eine Betriebsversammlung statt, bei der die Belegschaft informiert werden soll. Die ThyssenKrupp Gerlach GmbH beschäftigt in Homburg 963 Mitarbeiter, davon 74 Auszubildende. Das Unternehmen fertigt geschmiedete Kurbelwellen für Dieselmotoren.
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