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4:0! FCS siegt in Mainz

Mainz. Der 1. FC Saarbrücken hat sich mit einem 4:0 (2:0) beim FSV Mainz II auf Rang zwei der Fußball-Regionalliga West geschossen. Saarbrücken zeigte am vergangenen Samstag im Stadion am Bruchweg eine Leistung, die FCS-Trainer Dieter Ferner beeindruckte: „Ich bin schon etwas stolz auf meine Mannschaft. Die Leistung war im dritten Spiel innerhalb von nur sieben Tagen so nicht zu erwarten. Normal hebe ich ja keinen Spieler heraus. Aber Mark Lerandy hat ein überragendes Spiel gemacht.“

Lerandy und Markus Mann, gemeinsam mit den Außenverteidigern Alexander Otto und Lukas Kohler, ließen gegen die Reserve des Bundesligisten in 90 Minuten nur eine Torchance zu. Bei einem Schuss von Kaibar Amani nach einer Stunde war FCS-Torwart Michael Müller allerdings auf dem Posten. Bis dahin gab es vor 1050 Zuschauern Einbahnstraßen-Fußball in Richtung FSV-Tor.

Der FCS musste neben Marcel Rozgonyi (Knieprobleme) und Jonathan Zydko (Pferdekuss) kurzfristig auch auf Nico Weißmann (muskuläre Probleme) verzichten. Dennoch zwangen die Saarbrücker dem Gegner von Beginn an das eigene Spiel auf. „Wir können in einem Spiel jeden ersetzen“, sagte Nico Zimmermann, der in den vergangenen Wochen aufsteigende Form zeigte: „Mein Knie ist fast schmerzfrei – und dadurch bekomme ich auch den Kopf immer mehr frei.“

Einer der „Ersatzleute“ sorgte nach 23 Minuten für die Führung. Nach einem Foul an Velimir Grgic setzte Marcel Schug einen Freistoß aus 23 Metern in den Winkel. „Der Trainer hat gesagt, dass ich die Freistöße von rechts machen soll“, erklärte Schug: „Es ist war ein perfekter Tag.“ Auch dem 2:0 (40. Minute) ging ein Freistoß voraus. Zimmermann spielte in den Strafraum, Grgic verlängerte mit dem Kopf – und Manuel Zeitz bugsierte den Ball aus fünf Metern über die Torlinie. Zehn Minuten vor dem Ende gelang dann auch endlich einem FCS-Stürmer ein Treffer. Schug hatte nach vorne gepasst, FSV-Kapitän Juri Krause am Ball vorbei getreten. Der Weg war frei für Grgic, der Torwart Stefan Steigerwald beim 3:0 tunnelte. „Das war eine Erlösung“, beschrieb er seine Gefühle nach dem ersten Pflichtspieltor, „es wurde ja viel geschrieben und geredet, da war der Druck schon enorm“.

Auch der Druck, den der FCS auf das Mainzer Tor ausübte, war beeindruckend. Grgic (67.), Zimmermann (81.) und Schug (83.) scheiterten am Aluminium. Den letzten Treffer für den FCS besorgte schließlich Zimmermann mit einem abgefälschten Freistoß (82.). „Wir haben diszipliniert gespielt und auch in der Höhe verdient gewonnen“, lobte Ferner – und setzte eine Diskussion in Gang: „Wir haben in Essen, Mannheim und Mainz in drei tollen Fußball-Stadien gespielt – und jeweils gewonnen. Vielleicht braucht unsere Mannschaft auch so ein tolles Stadion.“ Der FCS ist am kommenden Wochenende auf Grund der vorgezogenen Partie gegen Kaiserslautern II (0:3) spielfrei. Patric Cordier
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